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Gottesbilder in der Bibel


Gott ist wie…

…der gute Hirte:
Der Gute Hirte bleibt nicht distanziert, sein Auge sieht nicht nur von Ferne, was "in finstrer Nacht geschieht", sondern er geht selbst als guter Hirte mit durch die Dunkelheit.
Er bestraft Fehler nicht mit dem Tod, sondern sucht besorgt das verirrte Schaf. Er riskiert sein Leben für die vom Tod bedrohte Herde. Auf unserem Bild sehen wir, dass er das wiedergefundene Schaf auf seine Schultern nimmt, es froh nach Hause trägt. Der Gute Hirte nimmt mich an mit allem Schmutz und allem Leid. Und als barmherziger Vater wartet GOTT voll Sehnsucht darauf, dass wir unseren Weg zu ihm lenken und "ja" sagen zu diesem positiven Bild, das unser Leben verwandeln und heilen kann.



…ein guter Vater/Mutter:
Wenn ihr betet, dann sagt Vater. Typisches Kennzeichen ist das Gott für seine Kinder sorgt. Der Vater liebt seine Kinder, er ist engeagiert, ihm ist es nicht egal, ob es uns schlecht oder gut geht. Gott ist an deinem Leben sehr stark interessiert. Zu seinem Vater darf man mit allen Dingen kommen - auch mit den kleinen Dingen. Gott ist mein Vater - der mich bedingungslos liebt. Der sich um mich sorgt.
Selbst wenn Menschen irdisch keinen guten Vater (z.B. Alkoholiker) erlebt haben - in ihrem Herzen haben sie ein ganz klares Bild wie ein guter Vater auszusehen hat.
Der Vater zieht seinen Sohn. Er lässt nicht alles durchgehen. Der Unterschied zum Guten Onkel (ebenso falsches Gottesbild) ist: Der gute Onkel kommt nur ab und zu vorbei, spielt mit dem Kind, schenkt im etwas etc. Wenn sich mal das Kind daneben benimmt beschwichtigt der Gute Onkel: "Lass ihn doch, ist doch nicht so schlimm, kann man wieder gut machen". Der Vater aber weiß genau, er muß eingreifen. Wenn er diese Dinge alle durchgehen lässt, wird der Sohn lebensuntüchtig. Er muß dem Sohn Grenzen setzen im Gegensatz zum Onkel. Manchmal wirft uns Gott einen Knüppel zwischen die Beine, wenn wir auf dem falschen Weg sind, und wir auf seine leisen Anregungen nicht reagieren. "Wen Gott liebt - den züchtigt er". Zucht ist keine Peitsche, sondern eher so wie ein Gärtner seine Blume züchtet. Auch da muß der Gärtner manchmal eine Pflanze beschneiden. Durch das Schneiden der Pflanze aber wird das Wachstum gefördert und es gibt keinen Wildwuchs. Daher erzieht uns Gott, schenkt uns Korrektur und Ermutigung.
Dadurch das Gott ein Vater ist, kann man auch mit unverstandenem Leid leben ohne daran zu zerbrechen. Es gibt immer Phasen, wo man Gott nicht verseht "Warum lässt Gott das zu"... In dem Moment wo Gott meiner Vater ist, kann man damit leben, auch wenn man nicht auf alles eine Antwort bekommt.
Gott ist ein liebender Vater, der seine Kinder grenzenlos und bedingungslos liebt. Er hat ihnen die Freiheit geschenkt, sich Ihm zu- oder abzuwenden. Liebe und Freiheit sind die zwei untrennbaren Seiten derselben Medaille! Seine Fürsorge ist unendlich groß. So wie ein irdischer Vater hoch Tausend will Er nur das Beste für seine Kinder.



…ein guter Freund:
Urtümliches Bild in der Bibel. Typisches Kennzeichen: Freunde haben voneinander keine Geheimnisse. Gottes Schwachstelle ist seine Liebe zu uns - da ist er verwundbar. Z.B. als Jesus am Kreuz gestorben ist. Seine Liebe zu uns ist so groß. Liebe ist verletzlich. Wir brauchen auch vor Gott keine Geheimnisse zu haben. Die Krise der Beichte ist eine Freundschaftskrise. Man traut sich Gott nicht mehr die Schwachstellen zu sagen. Sobald man Gott als Freund angenommen hat - geht man auch gerne zum Beichten.















 
 
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