 |
Lieber Besucher, herzlich Willkommen in unserem Gästebuch. Folgende Bitte: Tragen Sie in dieses Gästebuch bitte auschließlich Ideen, Kritik, Anregungen, o.ä. bezüglich unserer Page www.pro-leben.de ein.
Benutzen Sie für Diskussionen und Meinungsaustausche zum Thema Abtreibung, o.ä. bitte unser Diskussionsforum. Dieses ist dafür erheblich besser geeignet. :-)
Grundsätzlich gilt: Es werden alle Meinungen/Beiträge (egal ob pro oder contra) veröffentlich, sofern diese nicht beleidigend sind.
Herzlichen Dank im Voraus - Wir freuen uns über Ihre Meinung. Ihr www.pro-leben.de - Team |
|
| Name |
Eintrag |
| Gast
|
geschrieben am
7.09.2010 - 22:25 Uhr
 |
@Stern
gesundheitliche Probleme erwähnst du, mit 5 Kids, und wenn sich weiterer
Nachwuchs ankündigen würde, dann wärst du auch bereit dazu, diesen Nachwuchs auszutragen.
So schlimm dürften deine gesundheitlichen Probleme nicht sein - und wenn doch, dann bist
du verantwortungslos, gegenüber dir selbst, deiner Familie, und deinem Ungeborenen.
Du
solltest ansich wissen als Mutter von 5 Kindern, dass eine Mutter rund um die Uhr im
Einsatz stehen muss, wie das mit gesundheitlichen Problemen machbar ist, das ist eher
fraglich.
|
|
|
Carmen
|
geschrieben am
7.09.2010 - 8:48
 |
@
Achtest Du das Leben? Nein, Du verachtest das Leben der Frau, indem Du sie
verurteilst, ohne ihre Situation zu kennen. Du kennst nur eins: Abtreibung ist
Töten/Mord.
Hast Du Kinder? Hast Du jemals selbst eine Schwangerschaft
durchgestanden?
Und wie hilfst Du? Bist Du bereit Geld zu geben?
Sieh Dir mal die
Embryos verschiedener Tierarten in den ersten Wochen an. Erkennst Du da einen Unterschied?
Protestiert Du auch so eifrig bei Bioeiern? Es könnten ja befruchtete dabei sein.
Ein
Embryo ist noch lange kein fertiger Mensch, geschweige ein Kind.
Und jeder mit
gesunden Menschenverstand bekommt Kinder, wenn er in der Lage ist sie zu ernähren. Dafür
braucht man Geld.
Welche konkreten Hilfsangebote und Vorschläge hast Du, wenn eine
Schwangere kein Geld für das Kind hat?
Deine Einstellung ist so zynisch und
frauenverachtend, aber es ist ja leicht mit Phrasen um sich zu
schlagen.
@Stern
Ich hoffe, daß es nicht noch mehr Übermütter wie Dich gibt.
Du ordnest Deine Bedürfnisse und Deine Gesundheit den des Kindes total unter.
Wo ist
der Sinn, ein Kind zu bekommen, wenn es der Mutter gesundheitlich total schlecht
geht?
Und was lebst Du den Kinder vor? Aufopferung und Leben auf Kosten anderer ist in
Ordnung?
Meine Gesundheit ist mir wichtig, denn dann kann ich meiner Verantwortung als
Mutter nachkommen. Wenn ich krank bin, nehme ich mir die Zeit und das Recht gesund zu
werden. In dieser Zeit muß sich der Vater oder die Großeltern um das Kind kümmern.
Ich
ordne auch meine Bedürfnisse dem Kind nicht total unter. Wenn das Kind eine teure Hose
kriegen sollte, gönne ich mir auch eine. Ich sehe auch nicht ein, daß mein Kind nur das
Beste und Gesündeste kriegen soll, aber die Eltern sich mit den billigsten Zeug zufrieden
geben.
Eine Beziehung, darunter auch die Eltern-Kind-Beziehung, muß beide Seiten
berüchsichtigen. Der eine kann nicht auf Dauer mehr profitieren auf Kosten des
anderen.
Und wie gesagt, Du lebst Deinen Kindern vor, wie man lebt, gerade Deinen
Töchtern. Willst Du ihnen wirklich beibringen, daß eine Frau auf alles verzichten muß,
damit die anderen es besser haben? |
|
| emilia
Wohnort: berlin
Sitebewertung 
e.dunkelstein@web.de
1992
|
geschrieben am
3.09.2010 - 20:04 Uhr
 |
Ich empfinde diese Seite mehr als eine Frechheit.
Klar! Abtreiben ist Leben-Nehmen!
Bin ich voll und ganz eurer Meinung!
Aber so wie ihr es darstellt, macht ihr all den
Leuten die abgetrieben
haben ein sowas von schlechtes Gewissen. Mehr als das. Als ich
das
gerade gelesen habe und abgetrieben hätte würde ich mich umbringen.
Und das
meine ich Ernst. Damit, dass ihr sowas schreibt, andere lesen
das. Haben abgetrieben
was denkt ihr was die machen, die können doch
NIE wieder ohne schlechtes Gewissen aus
dem Haus gehen.
Und manche Leute MÜSSEN abtreiben. Weil ihnen nichts anderes
übrig
bleibt!
Stell dir mal vor du bist 16, willst studieren, weder du noch deine
Eltern
haben Geld.
Es gibt so viele Eltern die ihre Kinder nicht richtig
erziehen können, oder
nicht ernähren können, keinen angemessenen Lebensraum bieten
können.
Und genau diesen Kindern wird es einmal schlecht gehen.
Klar soll man
nicht abtreiben wenn man die nötigen Mittel hat aber wenn
man da zu gezwungen ist
durch die eigenen Umstände ist man leider
teilweise gezwungen.
Ausserdem.
Wenn ihr der Meinung seit, man darf Leben nicht töten, Hoffe ich, dass ihr
noch
NIE NIE NIE NIE NIE in eurem Leben Fleisch gegessen habt. Denn
Tiere sind genauso
Leben!
Und wenn ihr jemals Fleisch gegessen habt, hoffe ich geht es euch jetzt
genauso scheiße wie mir!
Auch wenn ich niemandem schlechtes wünsche, wirklich
niemandem. IHR
habt mir die nächsten Jahre so richtig richtig versaut und ich werde
euch
das NIE verzeihen.
Und ich habe nichtmal abgetrieben.
|
|
|
Carmen
|
geschrieben am
3.09.2010 - 12:06
 |
@Pilger
Ich möchte Dich auf die Maslowsche Bedürfnispyramide aufmerksam machen.
Sieh sie Dir einfach mal an. Die Liebe kommt eher zum Schluß vor, in erster Linie stehen
die körperlichen Bedürfnisse und die Sicherheit. Wenn ich das nicht habe, wie kann ich
dann ein Kind zur Welt bringen? |
|
| @
|
geschrieben am
3.09.2010 - 10:01 Uhr
 |
„Ich bin allerdings der Ansicht, dass ein Abbruch bis zur 5. SSW, spätestens bis zur 8.
SSW (gerechnet vom Tag der letzten Menstruation - um hier keine Irrtümer aufkommen zu
lassen!!!) kein "Auslöschen des Lebens" ist.“
„Ich bin tagtäglich erschüttert,
wieviele MenschenLEBEN ausgelöscht, wieviele Säuglinge missbraucht, wieviele Kinder
misshandelt werden.“
Und als Schlussfolgerung: Deswegen eher das Leben der Kinder
im frühen Lebensstadium beenden!?
Und wiederum für andere hier im Gästebuch ist
das Leben eines Menschen gegen Geld wägbar und fließt als Begründung in deren Überlegungen
ein, um es auszulöschen.
Ist derjenige, der so etwas schreibt, noch bei gesundem
Menschenverstand? (Die Betonung liegt auf „gesund“.)
Lieber Pilger,
jene, die
so etwas, oft wiederholend, denken und schreiben, sind mit Vernunft nicht erreichbar!
Sie zeichnen sich durch Denkzerfahrenheit aus, was wiederum bedeutet, dass sie mit
aller Macht (Verdrängung, Autosuggestion, etc.) vor sich selbst nicht als schuldig
erscheinen dürfen. Hier werden psychische Regelmechanismen zur Stabilisierung der Psyche
offen gelegt, die heutzutage, sofern sie als Leid erfahren werden, hinreichend sind, um
Kinder töten zu dürfen, ohne dass rechtliche – was als eine „Norm“, also „normativ“
bioethisch mit dem Denken des Utilitarismus begründet wird – Konsequenzen folgen, wenn man
die Bedingungen des Gesetzes einhält, während die Vernunftprinzipien, auf welchen die
Menschenrechte gründen, (Gleichstellung der Person oder Gleichheit des Wesens des
Menschen) permanent missachtet werden.
Nach dem Gesetz würden sie letzten Endes unter
der „medizinischen Indikation“ subsumiert.
Und das ist nicht nur ein rechtlicher,
sondern auch ein ethischer Widerspruch. Es gibt viele solcher „Unstetigkeitsstellen“ des
Denkens, was sich als Ausdruck in den bestehenden Gesetzen eines Landes im Verlauf der
Zeit widerspiegelt. Man findet sie als inhomogen und inkohärent, diskriminierend,
fremdbestimmend, ... und hohl wie ein Schweizer Käse vor, sofern man die Vernunft bemüht.
Alles das, was sie für sich selbst einfordern, gestehen sie nicht jedem Menschen zu,
nämlich nie dem getöteten Kind, das immer ein „Wer“ gewesen war und nicht ein „Etwas“! Sie
wollen den Mensch als materielle organische Materie (als ein Ding) in seinen Anfängen
sehen und erst später im Werdegang als Person! Und darüber, ab wann ihnen in deren
Wahrnehmung der Mensch als Person manifest erscheint, lässt sich ja reden. Obwohl ihnen
unklar ist, ab wann der Mensch ontisch Mensch ist, stellen sie aber fest, ab wann der
Mensch als Mensch gilt der Konvention nach und nehmen sich heraus, ihn zu verurteilen und
ihn zu richten.
Ja, sie verurteilen einen Menschen zum Tode Tag für Tag und von
Beitrag zu Beitrag auf diesen Seiten. Aber ihnen selbst fällt es nicht auf, weil sie immer
nur sich selbst sehen in ihrem eingeengten Bewusstsein:
Sie wollen nicht verurteilt
werden und verurteilen doch selbst!
Liebe Grüße |
|
|
Gast
|
geschrieben am
3.09.2010 - 0:11
 |
Lieber Pilger,
ich schätze deine Einträge sehr.
Ich bin allerdings der Ansicht,
dass ein Abbruch bis zur 5. SSW, spätestens bis zur 8. SSW (gerechnet vom Tag der letzten
Menstruation - um hier keine Irrtümer aufkommen zu lassen!!!) kein "Auslöschen des
Lebens" ist.
Ich weiss, was es heisst, Kinder grosszuziehen, auch weiss ich, dass
man enorm viel Geld braucht, um Kindern eine gute Ausbildung zu ermöglichen. Und ich weiss
auch, was LIEBE ist, Liebe = Verantwortung und ein gesunder Menschenverstand und vieles
mehr (wenn du Kinder grossgezogen hast, weisst du, was ich meine).
Pilger, nur
mit Liebe wirst du die Welt nicht retten können. Bleib realistisch.
Ich bin
tagtäglich erschüttert, wieviele MenschenLEBEN ausgelöscht, wieviele Säuglinge
missbraucht, wieviele Kinder misshandelt werden.
Pilger, siehst du über dies
alles hinweg, sind dir nur die Ungeborenen wichtig? |
|
| Ein Pilger
|
geschrieben am
29.08.2010 - 12:13 Uhr
 |
@ Gast
Lieber Gast,
ist der Menschenverstand denn gesund, wenn er sagt:
"Lösche das Leben deines Kindes aus" - hier des Geldes wegen, ein anderes Mal etwas
anderes wegen?
Wenn zur Liebe, wie Du sagst ein gesunder Menschenverstand gehört
und am Ende dieses Menschenverstandes das Auslöschen des eigenen Lebens, das Auslöschens
des Lebens seines eigenen Kindes steht,
dann ist es nicht die Liebe, die ich
meine.
Ein Pilger |
|
|
Gast
|
geschrieben am
28.08.2010 - 22:24
 |
Bezüglich Geldnot muss ich mich Carmen anschliessen.
Carmen hat die Investitionen nur
bis zum 18. Lebensjahr angeführt, dann geht´s aber weiter, Kind studiert, braucht
Studentenwohnung, weil Studienplatz zu weit weg ist von zu Hause, macht nebenbei
Führerschein, braucht heutzutage auch Auto, wegen Praktika.
Kinder bleiben keine
Babies, sie werden immer grösser und immer kostenintensiver, das sollte man bedenken, wenn
man seinem Kind eine ordentliche Ausbildung zukommen lassen möchte; letzteres ist gerade
in der heutigen Zeit wichtig!
Liebe ist immer wichtig, so wie sie Pilger beschreibt,
aber zur Liebe gehört auch ein gesunder Menschenverstand.
|
|
| Carmen
|
geschrieben am
28.08.2010 - 14:36 Uhr
 |
Gerade in unserem Land sind mehrere Kinder ein Risiko für Armut. Ich rede auch nicht von
Leuten, die überlegen, ob sie das Kind abtreiben und vom gesparten Geld einen
Flachbildschirm kaufen. Ein Handy bekomme ich mittlerweile für 30 €. Vernünftige
Kinderschuhe sind nicht unter 30 € zu haben. Und ein Kind wächst schnell.
Natürlich
kann man alles vom Staat bezahlen und lassen und leben, aber dann wäre der Staat
irgendwann pleite.
Man braucht für das erste Jahr:
- Kleidung
-
Kinderbett
- Autokindersitz
- Kinderwagen
- Windeln
- bei
Flaschenfütterung Flaschen, Sterilisator, Milchpulver
- Windeln
- Wickeltisch,
-auflage, -eimer
- Spielzeug
- Schuhe, wenn das Kind läuft
Und das ist
immer nicht alles. Selbst wenn man einiges oder alles gebraucht kauft, ist es ein nicht
unerheblicher Betrag. Und später werden die Kosten noch höher: Kitagebühren, Schule,
Klassenfahrten, Schulmaterialien, -bücher...
Ein Kind kostet von Geburt an bis zum 18.
Lebensjahr mind. 100.000 €. Da soll mir einer nochmal sagen, Geldnot wäre kein Grund. |
|
|
Ein Pilger
|
geschrieben am
28.08.2010 - 9:48
 |
@ Carmen
Carmen, Geldnot ist wirklich kein Argument - nicht in unserem
Breitengrad, das weißt du sicher auch.
Oft haben wir Geld für alles, sei es der
neue Flachbildschirm, der notfalls auf Pump gekauft wird, für die Zigaretten oder das neue
Handy und vieles andere mehr, das wichtig ist, um nach außen Wirkung zu bringen/Eindruck
zu machen, angeblich "Inn" zu sein", zumindest so, wie es die Gesllschaft heute sehen
will.
Geldnot ist kein Argument auch eine Erstausstattung ist kein Argument ein
Baby zu töten - das sind nur vorgeschobene Gründe.
Es gibt nur einen Grund leben
zu zulassen oder eben nicht und das ist die Liebe oder eben nicht die Liebe und nichts
außer der Liebe, denn sie trägt alles.
Ich glaube, dass eine Frau, die die Liebe
in sich trägt, ich meine damit nicht die Liebe, die uns heute durch die Werbung oder
teilweise auch durch die Gesellschaft als Liebe dargestellt wird, nicht dazu im Stande ist
ihr Baby wirklich zu töten, kostet es eine Erstaustattung oder nicht, kostet es eine
Zweit/-oder Drittausstattung oder nicht und würde es am Ende sogar das neue Handy oder
sonstige schicke Gegenstände kosten.
Ein Pilger
|
|
| Gast
|
geschrieben am
28.08.2010 - 1:20 Uhr
 |
@JK22
Vielleicht ist die Freundin deines Vaters so unglücklich, weil du sie total
ablehnst. Du hast, wie du sagst, keinen Kontakt mit ihr, deswegen kannst du auch nicht
wissen, weshalb sie psychisch fertig ist.
Dein Vater und auch seine Freundin waren
über 40, als sich die Schwangerschaft einstellte; für einen Mann kein Problem, aber für
eine Frau ist das eine Risikoschwangerschaft, insbesondere dann, wenn es die erste
Schwangerschaft ist. Möglicherweise hat das die Freundin deines Vaters auch ein wenig
abgeschreckt, ganz abzusehen von der Geldnot. Geldnot in diesem Alter MUSS man ernst
nehmen!!
Gewiss wirst du die ganze Sache in einem anderen Licht sehen, wenn du
ein wenig zugänglicher wirst zu der Freundin deines Vaters. Aus eigener Erfahrung weiss
ich, Stieftöchter sind nicht einfach. |
|
|
Gast
|
geschrieben am
28.08.2010 - 1:05
 |
@Anna,
herzlichen Glückwunsch für deine Entscheidung, es ist allerdings zu bezweifeln,
dass deine Geschichte geschrieben wurde.
Du erzählst, deine Familie und der Vater
deines Kindes haben dich nicht unterstützt. Es wäre sehr interessant zu erfahren, wie du
die Lebenserhaltungskosten für dich und dein Kind aufbringen kannst/konntest und wo dein
Kind untergebracht ist, während du deine Ausbildung absolviert hast bzw. diese immer noch
absolvierst. Du beginnst in Kürze eine Lehre, wer sorgt dann für dein Kind??
Dein
Beitrag hört sich eher als Wunschdenken an, als dass er aus dem wahren Leben gegriffen
ist.
|
|
|
Carmen
|
geschrieben am
27.08.2010 - 8:00
 |
@JK22
Geldnot ist kein Argument? Und von was soll man ein Kind ernähren und
kleiden? Allein die Erstausstattung kostet 1000 €. Und Du verurteilst die Frau deswegen?
Was hätte sie machen sollen? Hast Du ihr Geld angeboten? Es ist so leicht über Menschen zu
urteilen, wenn man nicht in ihrer Haut steckt.
|
|
| Carmen
|
geschrieben am
26.08.2010 - 11:51 Uhr
 |
@Mary
In meinem Bekanntenkreis gibt es einen Blinden. Er kann absolut nichts
sehen und ist aber nur teilweise auf Hilfe im Alltag angewiesen. Das Meiste erledigt er
allein. Er sagte nie: "Sei froh, daß du sehen kannst." Nein, er akzeptierte seine
körperliche Behinderung und kommt mit der Bewältigung klar.
Eine Frau, die keine
Kinder bekommen kann, hat mein Mitgefühl. Doch sie hat Möglichkeiten: sie lebt ihr Leben
ohne Kinder, sie entscheidet sich für Adoption, für ein Pflegekind oder ist halt für
fremde Kinder da, z.B. ehrenamtlich.
Ja, es erscheint der betroffenen, ungewollt
kinderlosen Frau ungerecht, wenn eine andere ungewollt schwanger ist und abtreibt. Doch
hat die Kinderlose ein Anrecht auf das ungewollte Baby? Wenn ich diese Überlegung
fortsetze, dann befürchte ich eine grausige Entwicklung: die ungewollte Schwangere wäre
zum Austragen gezwungen, sie wäre nur eine Brüterin. Wenn wir da die Grenze überschreiten,
dann ist es nicht mehr weit mit Organhandel. Viele Menschen brauchen eine Niere. Und es
gibt viele Menschen mit zwei gesunden Nieren. Darf man sie zwingen eine
abzugeben?
Ich habe meine Tochter in der 14. SWS tot geboren, aber in all meiner
Trauer kam mir nie in den Sinn andere Schwangere anzuklagen. Jede Frau hat ihre eigene
persönliche Situation. Und Du kannst nie die Gesamtsituation fremder Frauen
kennen.
Und jede Verhütung hat eine Versagerquote. Statistisch gesehen ist es normal,
daß einige trotz Verhütung schwanger werden. Was sollen sie tun? Eine Verhütung setzt ein
Zeichen: ich will kein Kind. Und gegen den Willen ein Kind zu bekommen, dazu soll niemand
gezwungen werden. |
|
|
JK22
Wohnort: Chemnitz
Sitebewertung 
jkullmann@hotmail.de
1985
|
geschrieben am
26.08.2010 - 3:32
 |
Hallo,
ich über diese Seite gestolpert und entsetzt was ich gesehen habe. Klar
wusste ich, dass auch ein kleines Wesen schon bald wie ein Mensch aussieht, aber wie kann
Deutschland eine Abtreibung erlauben wenn es nicht aus schlimmen Umständen (z.B.
Vergewaltigung) entstanden ist? So entwickelt habe ich es mir nicht vorgestellt. Mich
haben die Bilder schockiert.
Mein Vaters Freundin hat damals auch abgetrieben.
Sie hatten Sex beim ersten Mal ohne Kondom und es entstand ein Lebewesen. Er erzählte es
mir und meinte im gleichem Atemzug, wir haben kein Geld, sie lässt es
wegmachen.
Ich war so entsetzt und wütend. Noch heute hat sie psychische Probleme
und ehrlich gesagt, ich keinen Kontakt zu ihr. Ich bin nicht katholisch oder evangelisch,
glaube aber an ein Wesen, der eine nennt es Gott, der andere Buddha. Wenn sich ein kleines
Wesen zu uns gesellt, so darf man es einfach nicht töten. Wie sehr ich mir selbst so ein
kleines Wesen gewünscht habe und es wollt nie zu mir kommen, so sehr verurteile ich die
Freundin meines Vaters. Denn Geldnot ist für mich kein Argument. Auch wenn beide damals
über 40 waren. Heute haben sie Geld aber sie ist nicht glücklich.....
|
|
| Ein Pilger
|
geschrieben am
25.08.2010 - 20:03 Uhr
 |
@Mary,
Mary, du schreibst: "Manche treiben ab und wissen dieses Wunder nicht zu
schätzen". Ja, sicher ist das teilweise so, aber trotzdem sind es in vielen Fällen gar
nicht die Frauen selbst, im Gegenteil, ich kenne einige Frauen, denen es im Nachhinein
unendlich Leid tut und die alles dafür geben würden, dieses Geschehen rückgängig zu
machen.
Teilweise sind es andere Menschen, man könnte auch sagen schlechte
Berater, die aus verschiedenen Gründen schlechte Berater sein könnnen. Beispielsweise,
weil sie sich gar nicht erst in eine solche innige Liebesbeziehung, die ein Kind mit
seiner Mutter verbindet hineindenken können, vielleicht auch nicht hineindenken wollen.
Die Gründe hierfür sind sehr vielfältig, manchmal ist es auch einfach Egoismus, z.B. des
Partners, manchmal wird eine werdende Mutter einfach erpresst, mit Androhen des
Verlassens, des Geld/-Unterstützungsentzugs und manch anderen Drohmitteln.
Ich
glaube, dass eine Frau, die so das Leben ihres Babys beendet, eben unter schlechter
Beratung, Druck, Schüren von Zukunftsängsten usw. nur in wenigen Fällen wirklich schuld,
bzw. nur teilweise mit am Tod ihres Kindes schuld ist.
Ich denke, wenn wir
Menschen eines Tages unser teilweise verlorenes Vertrauen auf Gott zurückgewinnen werden
und uns zurückbesinnen, dass es da ja einen gibt, dem wir unsere eigenes Leben zu
verdanken haben, der uns erschaffen hat, der uns unendlich liebt und der jedes Mal
unendlich mitleidet, wenn das Leben eines Kindes beendet wird, dann können wir ihm durch
dieses wieder gewonnene Vertrauen alle unsere Probleme übergeben und sagen: Du hast in der
Geschichte der Menschheit schon so oft eingegriffen, bitte helfe auch mir und meinem Kind,
damit wir unser von Dir geschenktes Leben auch leben können.
Und sei sicher
Mary, wenn wir das zu ihm sagen, wird er da sein, das hab ich schon so oft erfahren.
Wir können ihm alle unsere Sorgen und Probleme einfach übergeben und ihn bitten
Sie zu wandeln, ins Gute zu wandeln, denn er ist nicht nur unser Gott und unser Schöpfer,
sondern vor allem auch unser Freund, wenn wir es nur wollen und von ihm erbitten. In
diesem Sinne werde ich heute Abend und morgen früh im Gebet besonders an alle Menschen
denken, die vor der großen Entscheidung stehen, über Leben und Tod zu entscheiden. Ich
werde für Sie beten, dass Sie sich für das Leben entscheiden und damit für den Weg der in
die Zukunft führt, auch in ihre eigene Zukunft und auch wenn er manchmal nicht der
einfachste Weg ist und ich werde für ihre Berater beten - dafür, dass diesen Menschen gute
Berater zur Seite stehn. Ich spüre, dass ich nicht alleine dafür beten werde und ich danke
jedem von ganzem Herzen, der sich anschließt.
Euch allen da draußen wünsche ich
alles erdenklich Gute und einen Weg, der Zukunft heißt. Damit meine ich nicht, Geld,
schickes Auto, Reisen und ein Girokonto im Haben - nein, mit Zukunft meine ich unter
Umständen kein Geld, kein schickes Auto, keine großen Reisen und auch kein dickes
Girokonto. Zukunft kann nur möglich werden durch die Liebe- eben dann, wenn nicht ich mir
selbst an erster Stelle der Wichtigste bin.
Zum Schluß liebe Mary wünsche ich
auch Dir und deinem Baby alles Gute und ich wünsche Dir und allen da draußen Gottes
besonderen Segen - allen, die es zulassen.
Ein Pilger |
|
|
Ein Pilger
|
geschrieben am
25.08.2010 - 19:14
 |
@Gast
Sorry Gast,
hier wird so oft von Verurteilung und Vorverurteilung
gesprochen, aber ich kann fast nie eine solche erkennen.
Es geht hier doch stets
um die Darstellung der eigenen Meinung und das sollte auch das Recht eines Jeden sein und
bleiben, egal auf welcher Seite er steht.
Ein Pilger
|
|
| Gast
|
geschrieben am
24.08.2010 - 22:49 Uhr
 |
@Mary,
dieses Thema wurde hier schon tausende Male besprochen. Es gibt immer
Fehlerquoten bei der Verhütung.
Geniesse du erstmal
deineFrühschwangerschaft.
Hinter fast jeder Abtreibung steckt meist eine schimme
Geschichte, und m.E. ist es als Sünde anzusehen, Menschen, deren Lebensumstände man nicht
kennt, einfach vorzuverurteilen.
|
|
|
Mary
|
geschrieben am
24.08.2010 - 21:47
 |
Ich finde es echt Top, das es diese Seite gibt um Frauen zu zeigen, was eigentlich auch
mit dem Kind passiert.
Ich finde das Video stumme Schreie furchtbar und
grausam.
Ich bin selbst in der 13.ssw und für mich wäre es nie in Frage gekommen MEIN
BABY töten zu lassen. Ein Baby ist ein Teil von einem, den man schützen sollte.
Mein
erstes Baby habe ich in der 11.ssw verloren.
Ich fands schrecklich und wusste auch
nicht wohin mit meiner trauer. Frauen die Schwanger sind sollten es zu schätzen wissen,was
es heißt schwanger werden zu können. es gibt viel zu viele bei denen es nicht klappt und
Kinderlosbleiben. andere treiben ab und wissen nicht dieses Wunder zu schätzen.
Eine
Ungerechtigkeit.
Vorallem warum können Frauen die nicht schwanger werden wollen
ordentlich verhüten?
Ich verstehe es nicht.
|
|
| skeptischer Gast
|
geschrieben am
13.08.2010 - 0:22 Uhr
 |
@Iljkic
Tragisch, wie du dein "Schicksal" erzählst.
Vor 19 Jahren hattest du eine
Abtreibung, und wie du erzählst, du wurdest mehr oder weniger gezwungen dazu. Seinerzeit
warst du volljährig, also hattest du völlige Entscheidungsfreiheit, und was heisst "mehr
oder weniger" gezwungen?
Es heisst definitv, du warst einverstanden mit der
Abtreibung. Na und? Das Ganze ist jetzt 19 Jahre her, nunmehr hast du eine Tochter, welche
alles andere braucht, als eine Mama, welche sich fertig macht wegen einer
Fehlentscheidung, welche vor 19 Jahren passiert ist. Deine Tochter kann nicht´s dafür,
aber Kinder haben ein Feingefühl, sie spüren, wenn es ihrer Mama nicht gut geht. Sei da
für deine Tochter, schenk ihr alle deine Liebe und Fürsorge.
Wenn du die Abtreibung
nicht verarbeiten kannst, dann würd ich dir zum Wohle deiner Tochter eine Therapie
empfehlen.
|
|
| Carmen
|
geschrieben am
4.08.2010 - 13:58 Uhr
 |
@Ina
Ich habe seit Jahren einen Führerschein und schätze mich als vorsichtige,
umsichtige, erfahrenene Fahrerin ein. Trotzdem hatte ich schon mal einen Unfall. Warum?
Weil andere Menschen am Straßenverkehr teilnehmen, weil ich nicht schnell genug reagiert
habe, weil man auch mal unvorsichtig ist, weil es Zufall ist usw.
Und so kommt es
zu ungeplanten Schwangerschaften. Jedes Verhütungsmittel hat eine Versagerquote, jeder
Mensch kann das Mittel falsch oder ungenau anwenden, Nebenwirkunge - darüber weiß man
nicht immer bescheid.
Auf gut Deutsch: Fehler passieren. Wir leben in keiner
perfekten Welt. Selbst bei perfekter Anwendung der Verhütungsmittel treten
Schwangerschaften auf. Und vergiß den Menschen nicht: nicht in jeder Situation ist er
vernünftig. |
|
|
Ina
|
geschrieben am
3.08.2010 - 11:49
 |
Ich habe auf dieser Seite sehr viele Berichte und persöhnliche Erfahrungen über
Abtreibungen gelesen. Die Frauen und die Babys tun mir sehr leid, vorallem, weil ich
selber einen Sohn habe. Eine Frage beschäftigt mich aber immer wieder. Wie kommt es
überhaupt dazu ungeplant schwanger zu werden. Wie geht das in unseren Zeit. Ich habe schon
viele Argumente gehört, aber die erscheinen mir sehr an den Haaren herbeigezogen. Es gubt
Pille, wenn man die regelmäßig nimmt man wird nicht schwanger. Wirklich nicht. Es sind
sehr viel mehr ungeplante Schwangerschaften als dieser 1%, bei denen das tatsächlichlich
passiert. Antibiotika genommen - auf jedem Beipackzettel steht, dass einnahme eines
Antibiotikums die wirkung der Pille beeinträchtigt, man kann auch die 10 Tage auf Sex
verzichten, oder eine andere art von Sex haben, ohne Schwangerschaftsrisiko. Das gleiche
gilt beim Durchfall ,Erbrechen und s.w. Die Warnungen stehen auf dem Beipackzettel jeder
Pille ! Kondom geplatzt, aber das weiss man doch sofort, man kann einen
Bereitschaftsmediziner rufen und er verschreibt eine Pille danach. In ersten 12 Stunden
einen Abgang von noch ein paar Zellen auszulösen ist sicherlich nicht so schlimm, wie eine
Abtreibung von einem ausgebildeten Baby. Ist aber auch eine schwere Entscheidung.
Eigentlich schon die letzte möglichkeit.
Und noch, warum verdammt noch mal gehen
Frauen Beziehungen mit Männern ein, die sich dann nicht mehr verantwortlich fühlen, wenn
die Frau schwanger wird. Dass muß doch vorher schon auffallen, dass man sich nicht auf
diesen Kerl verlassen kann. Wird man so schnell kopflos schwanger? Wie? (S.o.)
Ich
finde, Frauen tragen in unserer modernen Welt eine große Verantwortung sich selbst und
ihren Kindern gegenüber. Niemand kann einer Frau die Entscheidung schwanger zu werden
abnehmen. Es sollten schon ganz junge mädchen das wissen und nicht leichtfertig mit ihrem
Körper und ihrer Gesundheit umgehen, sondern sowohl lustvoll als auch verantwirtungsvoll. |
|
| Gast
|
geschrieben am
2.08.2010 - 23:02 Uhr
 |
Liebe Marie,
zweifelsohne habt ihr nun keine einfache Zeit, es ist nachzuvollziehen,
wie sehr ihr darunter leiden müsst, dass Euer Pflegekind zu der leiblichen Mutter zurück
musste. Leider ist es das Los von Pflegeeltern, dass man Pflegekinder nur auf Zeit hat.
Vielleicht kann ich dich ein wenig beruhigen, das Jugendamt wird Mutter und Kind ganz
gewiss engmaschig kontrollieren.
Ansonsten bin ich selbst sprachlos, es kann
nicht sein, dass ein Kind ohne Umgewöhnungsphase von heut auf morgen von einem
offensichtlich stabilen "Pflegeelternhaus" quasi in´s Ungewisse gezerrt wird.
Bei
Kindergarten- und Schuleinführung wird Kindern eine "Eingewöhnungsphase" eingeräumt. Aber
Pflegekinder können von heut auf morgen aus ihrem familiären Umfeld rausgerissen
werden.
Es läuft so vieles falsch, und ganz viel auf Kosten von Kindern, welche
unsere Zukunft sein sollten. Insgesamt gesehen ist es oft nur noch zum heulen.
Marie, ihr tut mir aufrichtig leid, ich weine mit euch und hoffe, so wie ihr,
die Kleine hat eine Zukunft bei ihrer leiblichen Mutter.
Ich denk an euch!
|
|
|
Marie
|
geschrieben am
2.08.2010 - 20:13
 |
@Gast
Nein wir geben die hoffnung nicht auf , aber es ist auch verdammt hart
jeden Tag aufs neue hoffen zumüssen klappt es klappt es nicht .
Heute morgen
wurde mein Pflegekind abgeholt vom Jugendamt :( und seiner Leiblichen Mutter , obwohl es
hieß erst in 3 Monaten :( aber dies war doch nicht so .
Die kleine hat so sehr geweint
und geschrien sie klammerte sich so doll an mir fest sie wollte nicht mitgehn , die Frau
vom Jugendamt war selbst sprachlos als sie gesehen hat , wie die kleine ihre mutter
getretten hat und immer wieder gesagt hat ich will nicht mit dir mitkommen du tust mir weh
du bist eine böse Mutter.
Ich fing selbst an zuheulen mir brach es das Herz das
ich die kleine süsse maus gehen lassen musste :(.
Sie schrie immer und immer wieder
Marie , Marie ,Marie ich will bei dir bleiben bitte bitte schick mich nicht weg
.
Ich hatte keine chance mir blieben dann noch genau 30min mit ihr alleine um
ihre sachen zupacken :( es tat so unendlich weh sie ziehen lassen zumüssen .Ich hab sie
umarmt ihre stirn geküsst und hab ihr fest versprochen das ich sie besuchen komme und das
sie jederzeit zu mir kommen darf .Sie sagte unter tränen ich hab dich doch so lieb und
will bei euch bleiben du bist doch meine ersatzmama die jeden tag schöne dinge mit mir
macht ich will für immer bei euch sein ihr seit mein zuhause.
Wir mein Mann und
ich haben angst das es der kleinen bei ihrer Mutter wieder nicht gut geht , ich befürchte
auch das sie nun einen seelischen Knacks bekommt .
Ich wünsche mir so sehr das
ihre Mutter die kleine Prinzessin liebevoll nun behandelt und dem mäuschen das gibt was es
auch verdient .
|
|
| Gast
|
geschrieben am
26.07.2010 - 21:44 Uhr
 |
@Marie,
in erster Linie müsst ihr viel Geduld haben. Ihr seid ja noch
jung.
Vielleicht kann ich dir etwas Mut zusprechen: eine meiner Kolleginnen bekam
quasi von heute auf morgen ein Adoptivkind zugesprochen. Sie und ihr Mann hatten die
Hoffnung schon fast aufgegeben. Seit Feber dieses Jahres sind sie glückliche Eltern (sie
bekamen ein Neugeborenes, welches sie direkt aus dem Krankenhaus holen konnten).
Alles Gute für Euch, gebt die Hoffnung nicht auf! |
|
|
Marie
|
geschrieben am
26.07.2010 - 7:45
 |
@Gast
Das jugendamt hat vor gericht alles gesagt und es war nicht Positiv für die
Mutter des Kindes , und der Richter hat trotzdem dafür entschieden das die kleine wieder
zu ihrer Mutter muss , für das Jugendamt war das unverständlich weil sehr viele sachen
vorgefallen sind die nicht zum wohl des Kindes gehören , Drogen , Alk , schläge usw
.
In Deutschland muss man sehr viel geduld haben um ein Kind zubekommen über eine
adoption das merken wir täglich da sind wir nicht die einzigsten .
Uns ist die
Hautfarbe egal hauptsache dem kind geht es super bei uns und es bekommt von uns die liebe,
geborgenheit & aufmerksamkeit die es braucht .
Auf Herz & Nieren prüfen haben die
doch schon getan wir haben alles restlos alles offen gelegt .
Wir haben ein haus mit
grossem grundstück
Mein Mann hat eine eigne Firma in der ich 3x die woche selbst
arbeite um die Buchhaltung zumachen .
Wir haben beide keine Vorstrafen was die herren
und damen ja sehen konnten im Polizeilichenführungszeugnis .
Was muss man also
noch haben ????
|
|
| Gast
|
geschrieben am
23.07.2010 - 23:32 Uhr
 |
@Marie,
ich kann es nachvollziehen, wie sehr du darunter leidest, dein Pflegekind
wieder an die Mutter des Kindes abgeben zu müssen, allerdings sind es noch 3 Monate, wo du
dein Pflegekind noch bei dir hast, in dieser Zeit kann sich noch viel ändern und das
Jugendamt hat sicher noch nicht das letzte Wort gesprochen.
Ansonsten, bezüglich
Adoptivkind, es dauert manchmal schier unendlich, bis man ein Adoptivkind zugesprochen
bekommt. Man wird erstmal auf "Herz und Nieren" geprüft. Ihr dürft die Hoffnung nicht
aufgeben!
Eine Frage noch: Würdet ihr auch ein Kind aus der dritten Welt aufnehmen
(mit schwarzer Hautfarbe)?
|
|
|
Marie
|
geschrieben am
23.07.2010 - 7:28
 |
@Carmen
Wir würden auch ein älteres Kind nehmen , wir haben uns für beides
vormerken lassen , aber es tut sich einfach nichts .
Nun bin ich 32 mein mann 34 und
wir gehen davon aus das wir auch bald gesagt bekommen wir sind zu alt für eine Adoption
.
Mein Pflegekind wird mich in ca 3 monaten wieder verlassen , entscheidung vom
Amtsgericht es darf (muss) zurück zu ihrer leiblichen Mutter obwohl das Jugendamt dagegen
war hat das Amtsgericht so entschieden .
Ich mache mir jetzt schon gedanken was
passiert wenn die kleine wieder bei ihrer Mutter ist .
Da sie nicht fähig ist sich um
das Kind richtig zukümmern wie es sich gehört .
|
|
| Carmen
|
geschrieben am
22.07.2010 - 22:48 Uhr
 |
@Marie
Seid Ihr für ein Baby vorgemerkt oder würdet Ihr auch ein älteres Kind
nehmen? |
|
|
Marie
|
geschrieben am
22.07.2010 - 12:09
 |
@Gast
Ja ich habe es schon versucht ein Kind zu adoptieren , wir stehen seit 4
Jahren auf der Liste und bis heute ist nichts passiert .
Wir haben alles offen gelegt
alle unterlagen waren vorhanden was die verlangt haben .
Wenn man dort anruft oder
Persönlich dort erscheint , bekommt man nur die aussage man muss geduld haben .
Ich
habe jemanden kennengelernt die auch sehr lange auf der Liste standen und was war am ende
, ihnen wurde dann gesagt sie seien zualt um jetzt noch eine Adoption zuerlangen
.
Ich frage mich ob es sein kann das man mit 35 jahren schon zualt dafür ist ,
was sagen die dann wenn man 40 ist , ist man dann in denen ihren augen schon scheintot
????
Zur zeit betreue ich ein Pflegekind für mich ist es schön einem kleinen
Mädchen neuen lebensmut zuschenken die noch nie in ihrem kurzen leben eine schöne kindheit
hatte .
Die kleine Maus kam bei mir an völlig verstört und sehr mager an da die
eltern sich absolut nicht um das wohl des Kindes gekümmert haben , traurig aber wahr das
es sowas immerwieder in Deutschland gibt .
Sie ist nun seit 6 Monaten bei mir &
sie blüht von tag zu tag mehr auf , es gibt für mich nichts schöneres als in ihre
strahlenden augen zuschauen wenn sie einen wunderschönen tag hatte .
|
|
| Carmen
|
geschrieben am
21.07.2010 - 22:35 Uhr
 |
@Judith
Deine Freundin hatte die Entscheidung für die Abtreibung getroffen, weil
sie damals keine andere Lösung hatte. Warum sollte sie dafür bestraft werden? Die
Entscheidung an sich war sicher schwer. Es hat aber nichts mit der Fehlgeburt zu tun. Sag
ihr, sie soll niemals dran glauben, daß bestimmte Entscheidungen sich ein Leben lang
rächen.
Sie macht sich die Vorwürfe, daß sie nun das Kind mehr haben kann und das ist
sehr schwer und traurig.
Ich rate ihr bei einem Gynäkologen sich untersuchen zu
lassen, ob organisch alles in Ordnung ist. Vielleicht kann sie auf die Erfüllung des
Kinderwunsches hoffen.
Aus eigener Erfahrung weiß ich, daß die Natur über das
Leben des Embryos entscheidet. Viele Schwangerschaften enden auf diese Weise, manchmal
sogar unbemerkt. Oft sind organische Ursachen vom Embryo der Grund. Dafür kann niemand
etwas. |
|
|
Gast
|
geschrieben am
21.07.2010 - 21:56
 |
@Marie,
es tut mir leid, dass du dein Kind verloren hast und du nunmehr auch kein Kind
mehr bekommen kannst.
Trotz allem hast du nicht das Recht, über Mitmenschen zu
urteilen. Du bist nicht die Einzige auf der Erde, welche Schicksalsschläge hinnehmen
musste!
Ich bin auch gegen Abtreibung, allerdings widerstrebt es mir, im Vorfeld
zu verurteilen.
Tja, und dass es alleinerziehende Mütter nicht leicht haben, das ist
Tatsache. Nur, auch alleinerziehende Mutter können und sollen arbeiten gehen! Allein schon
wegen der Versicherungszeiten, die Kinder bleiben nicht immer klein.
Zu deiner
Aussage, dass du Bekannte hast, welche schon 4 Mal abtreiben liessen, nun, das ist zum
Glück eher die Minderheit.
Abschliessend möchte ich dich fragen, ob du schon in
Erwägung gezogen hast, ein Kind zu adoptieren. |
|
| Ein Pilger
|
geschrieben am
21.07.2010 - 17:48 Uhr
 |
Judith, es ist sicher nicht gut was da passiert ist, aber eins ist Gewiss, eine Strafe war
es ganz sicher nicht, dass Deine Freundin ihr zweites Baby verloren hat.
Ich
glaube nicht an einen strafenden Gott, und vor allem nicht auf eine solche "menschlich
gedachte" Weise, denn Gott ist die Liebe und nichts als die Liebe.
Ich wünsche
Deiner Freundin, dass ihr Wunsch noch in Erfüllung geht.
Alles Gute für
Euch!
Ein Pilger |
|
|
Judith
|
geschrieben am
20.07.2010 - 22:59
 |
Eine Freundin von mir hat vor zehn Jahren abgetrieben.
Damals dachte sie, da wäre "ja
noch nichts" bis zur 12. Woche.
Ende letzten Jahres ist sie schwanger gewesen und hat
von der Ärztin Broschüren mit bekommen.
Da hat sie so ein kleines Baby gesehen, mit
Kopf und allem.
Ihr Baby hatte auch schon ein kleines Herz.
Aber sie hat dann
eine Fehlgeburt bekommen.
Jetzt leidet sie doppelt.
Zum Einen, weil sie jetzt
ihr Baby nicht bekommen konnte und 2. und vor Allem, weil ihr jetzt bewusst ist, was damal
schon gewesen ist.
Sie sieht die Fehlgeburt als Strafe für damals und macht sich
wahnsinnige Vorwürfe.
Damals wollte ihr Freund absolut nicht.
Letztes Mal
wollte ihr Freund, aber sie hatte Zweifel, ob er geeignet wäre. |
|
| Ein Pilger
|
geschrieben am
20.07.2010 - 17:09 Uhr
 |
@ Carmen
in der Statistik ist jedes Jahr seit 1980 im Detail dargestellt. Es hat
den Titel: "Deutschland: Die Zahl der Abtreibungen ist weiterhin
rückläufig".
Gefunden habe ich sie unter der Seite:
http:/www.svss-uspda.ch/de/facts/deutschland.htm
Ein Pilger |
|
|
Carmen
|
geschrieben am
19.07.2010 - 15:33
 |
@Ein Pilger
Hallo,
kannst Du mir bitte sagen, wo diese Statistik
veröffentlicht wurde? Mich interessiert das nämlich. Ist die Anzahl der unerwünschten
Schwangerschaften auch rückläufig? Danke
LG
Carmen |
|
| Ein Pilger
|
geschrieben am
18.07.2010 - 10:50 Uhr
 |
@ An alle Mütter in Not,
ich möchte stellvertretend Danke sagen an alle Mütter,
die in Not waren und sich trotzdem für ihr Kind entschieden haben - auch wenn die Zukunft
manchmal nicht "rosig aussah".
Ich möchte aber auch die Mütter bitten, die heute
und in der neuen Woche vor der großen Entscheidung stehn, sich für oder gegen ihr Kind zu
entscheiden, dass sie in ihre Entscheidung Gott mit einbinden, dass sie ihn wenigstens
zulassen, dann wird es sicher eine sehr weise Entscheidung werden.
Ich werde
diese Woche jeden Tag besonders für Euch beten, für jeden Einzelnen von Euch!
Ein
Pilger |
|
|
Ein Pilger
|
geschrieben am
18.07.2010 - 10:25
 |
Abtreibungen weiter rückläufig!
Es war heute morgen eine gute Nachricht, die bei
mir diesen Sonntag einläutete, dann ich stieß bei einer Recherge auf den obigen Bericht,
der für mich viel Aussagekraft hat.
Danach lag noch vor ca. 30 Jahren in
Deutschland die Zahl der Abtreibungen bei 179.800 Menschen pro Jahr, 2008 bei noch
114.484 und im letzten Jahr noch bei 110.694. Es ist zwar jedes vom Menschen zerstörtes
Leben eine Tragödie, und auch wenn es nur ein schwacher Trost ist, so durften doch alleine
im letzten Jahr 3.790 Menschen leben, denen noch ein Jahr davor das Leben nicht gegönnt
war. Im Vergleich zu 1980 waren es 69.106 Menschenleben pro Jahr, die nicht ausgelöscht
wurden.
Ich freue mich sehr darüber, denn das sind 69.106 Leben pro Jahr, von
denen Viele wieder Familien gründen werden und uns Menschen weiter in die Zukunft tragen.
Jeder Einzelne davon ist unendlich wichtig. Eines Tages wird es auch von diesen Menschen
Nachkommen geben, die begreifen werden, was wir in unserer Zeit für schlimme Dinge getan
(zugelassen) haben.
Sicher gibt es für diese gute Entwicklung verschiedene
Gründe, aber ich bin mir sicher, dass einer dieser Gründe Ihr da draußen seit - ihr, die
ihr Euch jeden Tag dafür einsetzt, dass die, die sich selbst nicht beschützen können Hilfe
und Schutz erfahren - sei es in Form von Aufklärung, in Form von Worten, in Form von guten
Taten, in Form von Spenden oder in Form von Gebeten.
Egal, immer ist es die
Liebe aus der dies alles erst möglich wird.
Danke Euch allen - In
Verbundenheit,
Ein Pilger |
|
| Marie
|
geschrieben am
9.07.2010 - 11:05 Uhr
 |
@Gast
Du bist der meinung mein einfühlungsvermögen ist wie ein Nilpferd ok nehme
ich so hin .
Aber woher willst du wissen das ich noch keine schicksalsschläge hinter
mir habe ?
Ich habe 2005 mein ungeborenes Kind verloren im 7 Monat , sein Herz
hörte einfach auf zuschlagen und ich musste es tot zur welt bringen auf normalem wege
habe kein kaiserschnitt gemacht bekommen dafür sahen die Ärzte keinen anlass .
2007
bin ich an gebärmutterhalskrebs erkrankt habe eine total OP hinter mir so das ich niemals
mehr ein Kind bekommen kann .
Meinst du soetwas zu erleben & damit klar zukommen ist
einfach ?????
Über das Thema abtreibung kann man ewig diskutieren man wird nie
auf einen nenner kommen .
Und es tut mir auch leid für Nisrin das sie so einen mann
hatte , so einen wünsche ich keiner Frau .
Ich bin eben gegen abtreibung das ist meine
Persönliche meinung und die kann mir keiner nehmen .
Und gast , nein geld alleine
ist nicht alles auf der welt , um ein Kind zuerziehen usw gehört viel mehr dazu als nur
Geld .
Der staat unterstützt zwar alleinerziehende mütter , aber dies auch nicht
ausreichend .
Eine alleinerziehende hat es in diesem Staat nicht einfach das sehe ich
täglich im bekanntenkreis .
Aber ich sehe auch noch andere dinge im
bekanntenkreis , was würdest du dazu sagen wenn eine Frau schon 4x abgetrieben hat weil
sie nie verhütet findest du dies gut ????
Jede Frau kann über ihren Körper selbst
entscheiden was sie damit macht oder machen läßt aber ich finde es eben sehr sehr traurig
das es immer wieder soviele abtreibungen gibt weil Frauen nicht richtig verhüten oder
andere es andere hintergründe gibt .
@Nisrin
ich wollte dich mit meinem
beitrag nicht persönlich angreiffen wenn das so rüber kam dann tut es mir leid und ich
entschuldige mich dafür .
Du hast es in dieser Zeit gewiss nicht leicht gehabt , und
das alleine schon wegen deinem Ex - partner .
es war deine entscheidung die du
getroffen hast , und diese kannst du heute leider nicht mehr rückgängig machen , aber ich
denke mal wärst du heute wieder in so einer situation würdest du dich sicherlich anderst
entscheiden .
Ich wünsche dir von Herzen , das du dein persönliches Glück und
wohlbefinden wieder findest .
|
|
|
Carmen
|
geschrieben am
5.07.2010 - 14:51
 |
@Marie
Warum soll eine schwangere Frau, die überlegt, ob sie das Kind behält, an
kinderlose Frauen denken? Sollen alle unerwünschten Kinder auf die Welt kommen, damit
Kinderlose zu ihrem Wunschkind kommen?
Paare, die keine Kinder bekommen können,
erlangen dadurch nicht automatisch das Recht auf fremde Kinder. Bei der Adoption geht es
in erster Linie darum, daß elternlose Kinder Eltern finden, nicht kinderlose Eltern ein
Kind.
Ich zitiere mich selbst zum Thema Adoption als Alternative zur
Abtreibung:
"Allerdings ist keine wahre Alternative, wenn die Frau das Kind
überhaupt nicht austragen will. Die gesellschaftliche Ächtung wird hier außer Acht
gelassen. Zudem ist eine Abtreibung meistens risikoärmer als eine Schwangerschaft (kommt
auf den Verlauf an).
Beantworte mir bitte die Frage, wie eine Frau mit der Ächtung
umgehen soll. Die Schwangerschaft wird sie kaum geheim halten können. Und einige Kollegen
könnten spontan eine Babyparty veranstalten. Wie würde die Frau dann dastehen? Wie würde
es ihr seelisch gehen?
Die Nachbarn werden fragen und gratulieren. Eines Tages geht
die Frau mit dickem Bauch ins Krankenhaus, kommt mit flachen Bauch, aber ohne Kind
raus.
Dann vergessen wir nicht den Wochenfluß, den Babyblues, den Milcheinschuß, den
Rückbildungskurs (zu dem die Frauen oft ihre Babies mitbringen), der Chef, der
Mutterschutz gewähren muß usw.
Unter diesen Gesichtspunkten ist das für mich keine
gute Alternative. Und der Frau wird es nicht besser gehen, wenn sie sich einredet, daß sie
ihr Kind nicht getötet, sondern ein Leben ermöglicht hat. Das ist Illusion. Und eines
Tages wird das Kind vor der Tür stehen. Soll sie dann sagen: ich wollte dich nicht
abtreiben? Das Kind wird selten dafür Verständnis zeigen. Die meisten wären sehr verstört.
Leider wird von solchen Fällen nicht berichtet. "
Eine Frau aus moralischen
Gründen zu zwingen zu gebären, in solch einer Gesellschaft will ich nicht leben. Mein
Körper und die Kontrolle darüber darf mir keine Gesellschaft zu keinem Zeitpunkt nehmen,
auch nicht, wenn ich schwanger bin.
Wie stellst Du Dir das in der Realität
vor?
Außerdem müssen Menschen irgendwann klarkommen, wenn sie keine Kinder
bekommen können. Im Alltag begegnen sie auch schwangeren Frauen. Sollen sie dann die
Straßenseite wechseln?
In jedem Leben wünscht sich jemand etwas, das ihm nicht
zuteil werden kann, aber er muß damit leben. |
|
| Gast
|
geschrieben am
5.07.2010 - 12:53 Uhr
 |
@ Marie
Nach beiden Kommentaren zu Nisrin, gehe ich davon aus, dass du die
Geschichte nicht gelesen hast, sondern nur das gelesen hast, was dich interessiert. ==>
Abgetrieben!!
Denn wenn du genau liest, weißt du, dass sie sich sehr wohl von
ihrem Partner getrennt hat.
Deine Aussagen, kommen daher, dass du wenig Ahnung
vom Leben hast und dass du dich nie in solch oder ähnlicher Situation befunden hast. Auch
schein dein Horizont sehr beschränkt zu sein, das kommt auch aus mangelnder
Lebenserfahrung.
Wie auch schon zuvor geschrieben, hält das Leben für uns alle
etwas bereit und auch für dich und sag niemals nie!
Ich habe gestern wieder einen
Bericht von Zwillingen im Fernsehn gesehen, die auf der Suche nach Ihrer leiblichen Mutter
waren. Die waren fix und fertig und verstehen die Welt nicht, warum ihre Mutter sie zur
Adoption frei gegeben hat.
Ämter, Unterstützung gut uns schön und Gott sei Dank
leben wir in so einem Sozialstaat, der unterstützt, wo es nur geht. Aber bitte sei mir
nicht böse, der Sozialstaat wird es schon richten?
Glaubst du Geld ist
alles?
Was ist mit den ganzen Gefühlen die hier zerstört wurden? Glaubst du ein
Kind lebt nur vom Geldbeutel des Sozialstaates? Glaubst du es ist die Lösung das Kind zur
Adoption frei zu geben und damit das Kind plus die Mutter psychisch den Rest des Lebens zu
zeichnen.
Prozentuell sind es vielleicht 1% von 100% die mit einer Adoption klar
kommen. Beiderseits.
Dir kann ich nichts auf den Weg geben. Es ist schön, dass du
so hinter den Kindern stehst. Es sind jedoch drei Perspektiven zu betrachten und nicht nur
eine.
Die Sendungen im TV sind das perfekte Beispiel wo Mütter auftreten und mit
null Gefühlen über ihre Kinder sprechen, das bricht mir das Herz. Also ganz Ehrlich,
diesen Kindern helfen Aussagen wie deine überhaupt nicht.
Und bitte nicht falsch
verstehen, ich muss das erwähnen, weil du ja nur zwischen den Zeilen liest. Das ist keine
Legitimation und Freibrief für Abtreibungen, sondern soll darstellen, dass das eine ganz
verzwickte Situation ist und nicht so einfach, wie du es hier schilderst, zu Lösen
ist.
Denk mal ein bisschen nach...
LG
|
|
|
Carmen
|
geschrieben am
5.07.2010 - 12:17
 |
@Nisrin
Es ist traurig, daß der Druck des Freundes so groß war, daß Du Dich ihm
gebeugt hast. Ich kann nicht sagen, wie man sich fühlt, da ich in solcher Situation nicht
war. Daher fällt es mir schwer mir vorzustellen, Du hättest keine andere Wahl.
Nun
lebst Du damit und versuchst klarzukommen. Das ist sicher schwer. Eventuell würde Dir ein
Ansprechpartner oder Therapeut helfen. |
|
| Nisrin
|
geschrieben am
4.07.2010 - 3:10 Uhr
 |
@ Pilger
Ja da hast du recht, ich habe mein Kleines geliebt, sehr sogar und ich
tu es immer noch.
Danke, für deine lieben Zeilen.
Liebe Grüße
|
|
|
Nisrin
1980
|
geschrieben am
3.07.2010 - 23:57
 |
@ Marie
Liebe Marie!
Ich habe meine Geschichte hier nicht gepostet, um
meine Tat zu rechtfertigen.
Auch wage ich hier nicht über andere zu urteilen. So
lange man sich nicht in einer Situation befindet, kann man darüber nicht urteilen.
Als
Außenstehende, objektiv betrachtet, würde ich wahrscheinlich auch so denken. Nur nach
meinen Erfahrungen, gehe ich mit solchen Geschehnissen aber anders um.
Auch habe
ich die Schuld nicht auf meinen Ex geschoben, denn letzendlich habe ich die Entscheidung
getroffen. Doch ich habe mich unwissentlich in diese Situation begeben, und das war nicht
meine Schuld.
Sei etwas vorsichtiger mit deiner Wortwahl. Du kannst deine
Gedanken und deine Einstellung nicht von jedem erwarten. Das hier ist ein freies Forum und
meine Posting richtet sich nicht an Menschen wie dich.
Ich habe angemerkt, an wem es
sich richtet.
Es ist meine Geschichte und so hat jeder seine Geschichte, viele
Geschichten und viele Situationen, die man nicht pauschal bewerten kann. Wenn du fertig
damit geworden wärst ist das schön für dich, ich wurde es nicht.
Es ist sicher nichts
neues für dich, dass wir Menschen unterschiedlich in unserer Verarbeitung der Dinge sowie
in Reaktionen auf Aktionen reagieren.
Das Thema Abtreibung ist ein sehr heikles
Thema, dementsprechend vorsichtig sollte man mit seiner Beurteilung und Wortwahl
sein.
LG
|
|
| Marie
|
geschrieben am
30.06.2010 - 8:28 Uhr
 |
@ Ein Pilger
Klar scheint sie es heute bitter zubereuen dies getan zuhaben , aber
man bedenke mal sie hätte sich dem ganzen druck auch entziehen können in dem sie sich von
diesem Herren getrennt hätte .
Doch diesen Mut hatte sie leider nicht , NEIN sie
hatte lieber den Mut ein unschuldiges Kind abzutreiben das für diese Situation nichts
konnte .
Warum hat sie nicht alles bei der beratungsstelle erzählt unter welchem
druck sie steht ?
Das sind doch fachleute denen man sich anvertrauen kann , und ich
denke die hätten ihr andere lösungswege vorstellen können .
Für mich gibt es da
keine entschuldigung , keine ausrede usw ....um ein ungeborenes Leben abzutreiben denn es
gibt viele wege und möglichkeiten sich anderst zuentscheiden .
Es gibt sehr viele
Frauen die leider kein eignes Kind haben können , warum wird dies nicht beachtet ?
Es
wird immer nur beachtet die leichten wege zugehen um ein Kind abzutreiben egal aus welchen
gründen .
Die Damen die ein Kind einfach so abtreiben lassen sollten bedenken das
sehr viele Frauen gerne ein Baby hätten , wieso bekommen frauen ein ungewolltes Kind nicht
und geben es dann zur Adoption frei das wäre besser als es zu Töten , denn dieses kleine
wesen hätte dann die möglichkeit in eine Familie zukommen wo es von ganzem Herzen geliebt
wird .
Die meinungen zum Thema abtreibung gehen sehr weit auseinander und man
kann darüber sehr lange Diskutieren , aber nicht mit mir weil ich der überzeugung bin
Abtreibung ist und bleibt Mord egal zu welchem Zeitpunkt der schwangerschaft
.
|
|
|
Gast
|
geschrieben am
29.06.2010 - 22:17
 |
@Marie,
eines soll dir einmal gesagt sein: Du hast ein Einfühlungsvermögen wie ein
stupides Nilpferd!!!!!
Nisrin musste viel Leid durchmachen, sie leidet heute
noch!!!!
@Marie,
ich wünsche dir, das du niemals einen Schicksalsschlag
erleiden musst. Doch, das Leben hält einiges für uns bereit. Niemand von uns weiss, was
uns noch bevorsteht. Und es kann sein, dass du auch einmal Hilfe brauchst - was würdest du
sagen, wenn dir jemand so antworten würde, wenn du in Not bist, so wie du antwortest. Denk
mal nach!!!
|
|
| Ein Pilger
|
geschrieben am
29.06.2010 - 20:23 Uhr
 |
@ Heidi
Danke Heidi, für die lieben Zeilen, aber ich möchte keine Sonderrechte
bekommen.
Ich glaube, dass alle Menschen, die hier auf dieser Seite schreiben
dies aus ihrer inneren Überzeugung tun. Auch wenn die Ansichten unterschiedlich sind, ist
es auch wichtig, die Standpunkte aller zu achten und zu akzeptieren.
Ich glaube
auch daran, dass in jedem Menschen dieser gute Kern wohnt, diesen guten Kern, den es nur
zu entdecken gilt. Meine Erfahrung zeigt, dass - wenn er endeckt ist, alles möglich wird.
In diesem Sinne will ich alle Menschen, die es zulassen in mein Gebet
einschließen und wenn sie möchten, können sie einfach mitbeten. Wenn es viele tun - ich
meine aus dem Herzen tun, dann wird es sicher ein sehr mächtiges Gebet werden - ein Gebet
für alle, die in Not sind - auch für alle die es gar nicht ahnen.
Danke an
Alle!
Ein Pilger |
|
|
Ein Pilger
|
geschrieben am
29.06.2010 - 20:02
 |
@ Marie
Marie, ich kann mir vorstellen, dass Nisri heute anders entscheiden würde
- das glaube ich aus ihren Zeilen zu lesen.
Manchmal ist es im Leben sehr schwer,
unter Druck, Stress und in Not die richtige Entscheidung zu treffen. Letztlich weiß ich
auch nicht, ob man in einer solchen Situation überhaupt der Mutter die ganze Verantwortung
auflasten kann. Für mich spielen hier vor allem die Menschen, die den seelischen Druck
ausübten, die diesen Schritt von ihr verlangten, die offensichtlich aus rein egoistischen
Gründen ein Leben opferten, die Hauptverantwortung für dieses Handeln.
Ich glaube
auch, dass das Kind einer Mutter, egal, ob es letztlich geboren wurde, oder eben nicht
eine tiefe innere Beziehung zu ihrer Mutter hat. Ich meine eine Beziehung für immer, eine
Beziehung durch Raum und Zeit, eine Beziehung der tiefen Liebe, weil sie eins sind und ich
glaube auch, dass sie sich eines Tages wieder sehen/spüren werden.
Es ist sicher
falsch, sein eigenes Kind zu töten, egal, wie alt dieses Kind ist, aber es wird wohl einen
Unterschied geben in den Fällen, in denen es unter Ausübung von Druck, absichtlicher
falscher Beratung oder Ausübung sonstigen niederen Gründen durch Dritte
passierte.
Wenn einer Mutter im nachhinein aus aufrichtiger Erkenntnis klar wird,
was sie da eigentlich getan hat, dies ehrlich aus tiefem Herzen bereut und es Gott bringt,
ihn um Verzeihung bittet, dann so glaube ich hat sie diesen Weg begonnen für eben diese
tiefe Beziehung, die ewig währt.
So wünsche ich Nisri alles das, was sie nicht
haben konnte. Ich wünsche ihr ehrliche Liebe, ich wünsche ihr eines Tages eine Familie und
ich wünsche ihr das Bewußtsein, dass sie spürt, dass es da irgendwo jemanden gibt, der ein
Teil von ihr ist und der immer noch existiert, so wie wir Menschen es uns eben nicht
vorstellen können. Wenn wir einst dieses kleine und kurze Erdenleben, von dem wir denken,
dass es "Alles" ist, hinter uns gebracht haben, dann werden wir erkennen, dass das, was
wir erkannt haben nichts von dem ist, was es zu erkennen gab.
Unser Leben ist im
Vergleich zu dem, was danach kommt weniger als ein kleiner Punkt auf einer Tafel, weniger
als ein Grashalm auf einer Wiese und weniger als ein Tropfen im Meer und doch denken wir
begrenzte Menschen immer, darauf kommt es an - auf dieses Leben kommt es an, da muß der
Job passen, die Schulbildung, das Bankkonto, Outfit nicht zu vergessen die Freizeit,
Urlaub, Auto und, und und. All das ist aber mit einem Streich vorbei, nur oberflächlich
wichtig, wie ein Make Up ist es vergänglich, was einzig bleibt, was ins Herz geschrieben
ist, das ist die Liebe und zwar eine Liebe, wie ich sie mir nur erahnen kann, aber nicht
erfassen kann, weil aus wahrer Liebe noch mehr Liebe wird und aus mehr Liebe unendliche
Liebe und weil wir eines Tages wenn wir das erkannt haben ein Teil dieser unendlichen
Liebe werden - ganz ungeschminkt, so wie wir sind, Menschen mit Schwächen aber mit dem
Willen, das Gute zu suchen und zu tun.
Ja, letztlich kommt es dann wohl doch
darauf an, ob wir hier immer nur von Liebe sprechen oder ob wir auch Liebe meinen.
Nisri, nach Deinen Zeilen glaube ich, dass du dein Kind geliebt hast und dass du
es auch immer noch liebst. Ich hätte mir gewünscht, dass wir uns vor ein paar Jahren auf
dieser Seite begegnet wären.
Alles Gute Nisri, ich denk an Euch.
Ein
Pilger |
|
| Marie
|
geschrieben am
29.06.2010 - 13:07 Uhr
 |
Hallo Nisrin
Ich habe mir deine geschichte durch gelesen und bin sprachlos
.
Wieso hast du abgetrieben ???
Kein Mensch der Welt kann dich zu einer
abtreibung zwingen auch nicht dein EX.
Wenn er dieses Kind nicht wollte war es seine
sache , aber DU als Mutter dieses Kindes trägst alleine die entscheidung das Baby
zubekommen und NICHT ER .
Dieses Kind war in deinem Bauch , es war unter deinem Herzen
und nicht unter seinem .
DU hättest das Kind bekommen können , weil hilfe von
bestimmten stellen hättest du auf jedenfall bekommen .
Es gibt keine rechtfertigung um
ein ungeborenes Leben einfach so abzutreiben für mich ist und bleibt es mord egal in
welcher woche der schwangerschaft sich eine Frau befindet .
Dieses Baby konnte nichts
dafür , das es so einen Komischen Vater gehabt hätte , aber du als Erwachsene Frau hättest
einen anderen weg einschlagen können statt abtreiben , wieso hast du ihn nicht einfach
verlassen ?
Oder hast ihn rausgeworfen ?
Mit Liebe hat soetwas nichts zutun ,
wenn mich mein Partner aufrichtig liebt das steht er hinter mir und meiner
schwangerschaft.
Ich bin der meinung du bist den falschen weg gegangen , und wenn
du ehrlich bist zu dir selbst weisst du dies auch selbst .
Lg Marie
|
|
|
Carmen
|
geschrieben am
29.06.2010 - 11:07
 |
Meine Antworten im Forum. |
|
| Nisrin
Wohnort: Österreich
1980
|
geschrieben am
28.06.2010 - 14:54 Uhr
 |
Hallo ihr Lieben!
Ich möchte hier meine Geschichte erzählen, die mich lange Zeit
zu einem psychischen Wrack gemacht hat.....
Ich hatte eine Beziehung und diese schon
zwei Jahre, mein Partner damals schon über vierzig und ich gerade mal siebenundzwanzig.
Ich hatte nie verhütet und wurde nicht leicht schwanger, da ich eine Hormonstörung habe.
Doch eines Tages hatte ich so ein warmes Gefühl in mir, es war wie eine Stimme die mir
sagte, dieses Mal hat es geklappt du bist schwanger....
Als ich einen Test machte, wie
schon hunderte Male vorher, und dieser dann wirklich positiv war, hat es mir fast den
Boden von den Füßen weggezogen..
Ich war der glücklichste Mensch auf dieser Erde,
es war für mich ein Wunder das geschehen ist und ich kann mein Gefühl, das ich zu diesem
Zeitpunkt hatte, nicht in Worte fassen, es war nicht von dieser Welt..
Ich habe
meinen Partner darum gebeten, einen zweiten Schwangerschaftstest zu kaufen, um sicher zu
gehen, gesagt getan...
Zweiter Test auch positiv. Vor lauter Glück ging ich zu meiner
Mutter und erzählte von meiner Schwangerschaft, meinen Geschwistern, meinen Freunden, ich
war einfach so hin und weg...
Es war eben ein Wunder geschehen, bis ich dann
wieder nach hause kam und auf den Boden der Realität zurück geholt wurde .....das
scheinbar größte Glück meines Lebens sollte nicht lange anhalten.
Keine Stunde
später, bat mich der Mensch den ich für einen sehr gläubingen und aufrechten Menschen
hielt, der so reif war und niemals an einen Schwangerschaftsabbruch denken würde, diese
Schwangerschaft zu beenden.. es sei nicht der richtige Zeitpunkt!!
Einfach so,
diese schwerwiegenden Worte in dieser Leichtigkeit auszusprechen, das war unfassbar für
mich. Ich bekam einen Wutanfall, konnte es nicht glauben, musste mich zwicken, um sicher
zu gehen, dass ich munter bin.
Er hat auch schon einen Termin in der Klinik
vereinbart, sagte er mir.... was? wie bitte?
Als ich mich weigerte und ihm
versucht habe zu erklären, was er hier von mir verlangt, fing er an komplett auszuticken,
fing an sich ins Gesicht zu schlagen. Er sagte mir, wenn ich dieses Kind bekomme, dann
töte ich ihm damit und wenn ich dieses Kind abtreibe dann biete er mir antike Bücher dafür
(es hört sich total abgefahren an, aber es ist die Wahrheit), die ich dann teuer verkaufen
könnte, so quasi als Geschenk....
Es ging die ganze Nacht hin und her,
Schreianfälle, total abgefahrene Aktionen von Ihm, wie ein Irrer, ich dachte, ich sei in
einem Film, im wahrsten Sinne des Wortes.
Kann mich dieser Mann so getäuscht haben?
Was will Gott mir damit zeigen?
Ist das ein Zeichen? Was mache ich nun? Ich habe eine
eises Kälte gegenüber Ihn entwickelt, habe ihm angefangen zu hassen, aus dem
Nichts.
Ich habe lange hin und her überlegt und habe mich dafür entschlossen, die
Schwangerschaft abzubrechen und ihn zu verlassen. Ich habe nicht nach meinen Gefühlen
gehandelt, sondern nach meinem Verstand, der mir sagte, deine Schwangerschaft, dein Kind,
dieser Terror, dieser Erinnerungen? Wie siehst du dem Kind in die Augen?
Wie erzählst
ihm von seinem Vater? Ich hatte Angst von mir selbst bekommen, damit werde ich nicht
fertig, ich kann das nicht, ich habe das immer und immer wieder wiederholt.
Der
nächste Tag... der Horror, der Gang zur Abtreibungsklinik, vor der Klinik
Abtreibungsgegner, die versucht haben mit ihm zu reden. Er war total aggressiv, hat jeden
abgewiesen.... ich wollte meine Entscheidung nochmals revidieren, er spielte mir einen
Infarkt vor, auf offener Straße....
Die Stiegen rauf, in die Klinik hinein wartete ich
auf mein Gespräch mit der Psychologin.
Als ich dran war, fragte Sie mich:“Ist das
wirklich Ihre Entscheidung“?
Ich sah sie an, die Tränen in den Augen, ich sagte:“Es
ist unsere Entscheidung“!
Das wars. Nochmals draußen Platz nehmen und warten bis
ich dran komme. Assistentin kommt mit einem Schwangerschaftstest, um sicher zu gehen, das
ich auch schwanger bin.
Während der Wartezeit, sah ich die Frauen aus ein gehen, wie
im Supermarkt, ich konnte das nicht fassen. Es war wie im Supermarkt. Manche davon,
machten den Eindruck, als wäre das so normal.... ich war fertig mit dieser Welt. Ich kam
dran. Umziehen und dann wurde Ultraschall gemacht. Der Arzt fragte mich noch:“ Wollen Sie
noch warten“? Es ist noch eine sehr junge Schwangerschaft, fünfte Woche, vielleicht geht
es ja von selbst ab...passiert häufig. Ich sagte nein, bringen wir es bitte hinter uns.
Schon habe ich geschlafen und schon bin ich wieder aufgewacht. Ich bekam etwas
zu drinken und etwas süßes, es war vorbei, die Schwangerschaft beendet. Mein Partner kam
zu mir, so liebenswürdig, umarmte mich, er war so froh, er sagte mir er wäre so
erleichtert. Es würde ein neues Leben beginnen. Ich konnte in seinen Augen seine Freude
und Erleichterung sehen. Er fasste meine Hand und ich habe mich aggressiv gewehrt. Ich
habe diesen Menschen gehasst, ich habe alles gehasst. Ich habe Depressionen bekommen. Ich
habe ihm beschimpft. Ich konnte keine schwangere Frau mehr sehen, keinen Babies. Ich habe
geweint. Ich habe mich so leer gefühlt. Wertlos fix und fertig.... an diesem Tag an dem
ich mein Kind abgetrieben habe, ist ein Teil von mir gestorben.
Ich lebe jetzt,
drei Jahre nach diesem Vorfall, mit einem anderen Mann zusammen, wir haben geheiratet, ich
liebe ihm mehr als alles andere auf dieser Welt, nach und nach finde ich zu mir selbst,
ich nehme mein altes Ich an. Bin fröhlich und kann wieder lachen, aber nie wieder so
unschuldig lachen wie ich es davor tat. Ich habe die Welt damals nicht verstanden, ich
hätte mir in hundert Jahren nicht gedacht, dass dieser Mensch zu solchen Aktionen fähig
war. Nie hatte ich mir Gedanken darüber gemacht. Abtreibung für mich ein Fremdwort, nicht
existent in meinem Vokabular. Doch es kam alles anders. Er war ein guter Schauspieler, ein
verdammt guter. Ich bin davon überzeugt, dass er nicht verschont geblieben ist.
Manchmal frage ich mich immer noch, wie ich mit so einem Menschen zusammen sein
konnte? Wie nur? Und manchmal denke ich mir, dass mir Gott, damit das wahre Gesicht von
ihm gezeigt hat und mich auf den richtigen Weg gebracht hat. Ich habe es nicht fertig
gebracht zu sagen, ich mache alles alleine, ich treibe nicht ab, weil ich an so viele
Sachen gedacht habe und für mich dieser Entschluss dann der einzige war.
Ich
wusste, dass ich mich damit kaputt machen würde, wusste aber auch, dass ich mich anders
rum kaputt gemacht hätte. In jedem Fall, hätte ich nach dem was ich erlebt habe, niemals
wieder ein normales Leben geführt.
Ich konnte mir nicht vorstellen, mit so einem
Heuchler, mein Leben weiter zu leben, niemals. Kinder können nie etwas dafür, sie sind
nicht die Schuldtragenden.
Meine Geschichte richtet sich an Männer die keine
Kinder wollen und sich nicht wirklich Gedanken darüber machen, was sie den Frauen antun,
die das eigentlich nicht wissen, indem sie verlangen das Kind „wegzumachen“. Ich möchte da
auch nochmal daran erinnern, dass das vielleicht ein „Zellhaufen“, so wie es mein
damaliger Partner nannte, ist, aber wir sind doch alle Zellhaufen.
Ihr tötet diese
Frauen.
Ihr tötet einen ganz entscheidenden Teil dieser Frauen. Überlegt bevor ihr
handelt und rennt nicht vor euren eigenen Taten davon. Vor allem glaubt nicht, dass das
„Wegmachen“ das Geschehene ungeschehen macht.
Liebe Grüße
|
|
| Leni
|
geschrieben am
23.06.2010 - 23:33 Uhr
 |
Hallo Zusammen,
ich bin auf diese Seite durch eine Freundin gekommen, und nun
möchte ich euch meine persönliche Geschichte schreiben. Viele werden sie verstehen &
andere wieder nicht .
Ich habe letzte Woche erfahren das ich erneut schwanger
bin, was aber auf keinen Fall geplant war, da ich ja auch verhütet habe mit der Spirale
.
Ich war sehr, sehr lange hin und hergerissen weil ich seit 9 Monaten Mama bin von
einem super süßem Kind.
Habe mir dann ein Beratungsgesprächtermin vereinbart bei
Pro Familia weil ich mir dort einen Rat holen wollte für/oder gegen das Kind .
Ich war
auch bei diesem Termin was mir aber NULL gebracht hatte. Ich war am Ende genauso ratlos
also vorher auch.
Am Ende des Gesprächs bekam ich diesen Schein in die Hand gedrückt,
dass ich mich hab ausführlich beraten lassen. Und dazu bekam ich noch eine Liste mit
Ärzten, die einen Abbruch der Schwangerschaft durchführen .
Als ich zuhause war
musste ich mich erstmal sammeln, weil ich komplett runter mit den Nerven war, da mir dort
ja auch erklärt wurde welche Form einer Abtreibung in Frage käme .
Ich hatte nun
3 Tage Bedenkzeit. Dann sollte ich mich an einen Arzt wenden der einen solchen Eingriff
vornimmt. Ich rief in einer diesen gewissen Praxen an bat um einen Termin, den ich auch
recht schnell bekam. Zwei Tage später fuhr ich zu dieser Praxis. Mir war Kotzübel, mein
Magen drehte sich um, eine Freundin hat mich dahin begleitet.
Als ich die Praxis
betrat dachte ich mein Herz bleibt stehen. Es kam mir so vor als hätten die schon auf mich
gewartet. Ich war sehr überrascht das ich sofort ins Ärztezimmer durchgehen
konnte.
Ich war vielleicht 2 Minuten alleine in diesem Raum dann betrat der Arzt
das Zimmer. Eigentlich recht freundlich zum Anfang hin. Er unterhielt sich mit mir über
die Form der Abtreibung, die für mich in Frage käme. Ich war einfach nur sprachlos. Dieser
Mensch kannte mich nicht, hat mich NIE untersucht und wollte mir gleich die ART vorgeben
was für mich in Frage käme. Ich war fassungslos .....
Er riet mir Mifegyne und
erklärte mir alles ins kleinste Detail ohne Wenn und Aber.
Nach seinem 20 Minuten
Vortrag über Mifegyne und den ganzen Ablauf lies er mich alleine mit den Worten: „Ich soll
meine Entscheidung nun treffen, denn die Zeit würde mir wegrennen“.
Nach 10 Min
kam er zurück mit Tabletten in einem kleinen Behälter und einer Tasse Tee. Diese stellte
er vor mir ab.
Dies war eindeutig zuviel für mich, ich brach in Tränen aus und
räumte wie in Trance mit einer Hand den Tisch ab, so dass der Tee, Tabletten, und seine
Sachen vom Tisch flogen. Ich hab diese Person angeschrieen ...Meine Freundin hörte das und
kam rein ohne auf die Sprechstundenhilfe zu hören, dass sie nicht das Behandlungszimmer
betreten darf.
Sie versuchte mich zu beruhigen. Aber ich war so außer mir, da ich
nur ein Ziel hatte dieser Person meine Meinung zu sagen, wie er dazu kommt MEINE
Entscheidung mir abnehmen zu wollen ....mir noch nicht einmal mehr die Möglichkeit läßt
ein Normales Gespräch zu führen mit ihm.
Er sagte immer und immer wieder diesen
einen Satz „Die Zeit rennt ihnen davon, bald ist kein Abbruch mehr möglich deswegen sind
sie doch hier“.
Diese Person hatte nichts verstanden, rein gar nichts!!! ICH
wollte MICH informieren MEHR nicht. Ich hatte mit keinem WORT erwähnt das ich einen
Abbruch möchte.
Mich hielt nichts mehr ...ich habe diese Person mit Worten so
beleidigt, dass es mir danach RICHTIG gut ging .
Ich verlies mit den Worten :
SIE WERDEN NIEMALS ÜBER DEN TOT ODER DAS LEBEN MEINES KINDES ENTSCHEIDEN. DIESE
ENTSCHEIDUNG TREFFE NUR ICH GANZ ALLEINE UND SONST KEINER UND IHRE ART HAT MICH NUN SEHR
BESTÄRKT DAS ICH MEIN BABY ZUR WELT BRINGEN WERDE UND NIEMAND WIRD MICH DARAN
HINDERN!!!
Er rief mir nur noch hinterher das ich diese Entscheidung bereuen
würde. Und wisst ihr was: ICH bereue nichts, ich bereue absolut nichts, das einzige was
ich wirklich bereue ist das ich den Gedanken hatte, mein Baby eventuell abtreiben zulassen
weil ich ja vor 9 Monaten erst Mutter geworden bin.
Mir geht es nun rund um gut.
Ich fühle mich sehr gut, und meinem kleinen Schatz in meinem Bauch geht es super. Er/sie
entwickelt sich prächtig !!! |
|
|
Michael
mail@pro-leben.de
|
geschrieben am
23.06.2010 - 23:32
 |
Hallo liebe Gästebuch-User,
vielen Dank für Eure Einträge in diesem
Gästebuch.
Wie schon so oft erwähnt, das Gästebuch ist für Diskussionen nicht
geeignet. Dafür gibt es das Forum. Link siehe Kopfleiste. Daher an dieser Stelle mal
wieder mal ein "Break".
Somit also die große Bitte: Setzt Diskussionen im Forum
fort, dafür ist dieses nämlich auch gedacht.
Vielen Dank für Euer
Verständnis.
Gruß Michael (Team pro-leben.de) |
|
| |