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Forum rund um das Thema Abtreibung
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BeitragVerfasst: 06.09.2004, 04:10 
"Pro-Leben" ist gegen Abtreibung und verfolgt einzig das Ziel, Frauen die eine Abtreibung in Erwägung ziehen, zu verunsichern und Ihnen Angst zu machen. Ich bin auf diese gestoßen, weil ich eine objektive (!) Information über die Abtreibungspille gesucht habe und nicht solch eine überzogene und unrealistische Darstellung von Fakten. Wenn hier von dem qualvollen Tod eines Kindes und seinem Todeskampf über 2 Tage die Rede ist, wo es sich doch tatsächlich nur um eine befruchtete Eizelle handelt, dann finde ich dies unverantwortlich!

Jeder kann seine Meinung haben, aber diese auf so brutale Weise zu vertreten, in der Absicht, Frauen, die es eh schwer genug haben, wenn sie sich für oder gegen eine Abtreibung entscheiden müssen, ist ein Skandal!

Birgit


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 06.09.2004, 06:35 
Hallo Birgit!
Die "armen" Frauen, die Ihre Kinder ERMORDEM müssen, gell?

Nachdenklicher Gruß
Achim


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BeitragVerfasst: 06.09.2004, 12:58 
RUFMORD ist SOZIALER MORD.

tina M.


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BeitragVerfasst: 06.09.2004, 18:06 
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Registriert: 15.03.2004, 01:16
Beiträge: 22
Birgit hat geschrieben:
"Pro-Leben" ist gegen Abtreibung und verfolgt einzig das Ziel, Frauen die eine Abtreibung in Erwägung ziehen, zu verunsichern und Ihnen Angst zu machen. Ich bin auf diese gestoßen, weil ich eine objektive (!) Information über die Abtreibungspille gesucht habe und nicht solch eine überzogene und unrealistische Darstellung von Fakten. Wenn hier von dem qualvollen Tod eines Kindes und seinem Todeskampf über 2 Tage die Rede ist, wo es sich doch tatsächlich nur um eine befruchtete Eizelle handelt, dann finde ich dies unverantwortlich!

Jeder kann seine Meinung haben, aber diese auf so brutale Weise zu vertreten, in der Absicht, Frauen, die es eh schwer genug haben, wenn sie sich für oder gegen eine Abtreibung entscheiden müssen, ist ein Skandal!

Birgit


Hallo Birgit!
Sie suchen anscheinend nur nach "Informationsquellen", die Ihren "Vorstellungen" entsprechen!
Es ist nun mal Realität, daß das Kind durch die Abtreibungspille einen 2 tägigen Todeskampf erleiden muß!
Was wollen sie hören?
Etwa " Ist doch alles halb so schlimm, es ist doch gar keine Abtreibung"!??
Die Abtreibungspille bewirkt eine Abtreibung, deswegen heißt sie ja auch Abtreibungspille!
Was erwarten sie von Menschen für Antworten, wenn Sie Ihnen sagen, daß sie ihr Kind ermorden wollen???
Etwa "Ohja, mach das???"
Wo sind wir eigentlich?

Grüße und Gottessegen
Achim


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 07.10.2004, 16:25 
Achim,
Hier sind Meinungen sind hier gefragt, das ist ein Diskussionsforum aber anstatt zu diskutieren, nehmen Sie sich einfach das Recht heraus, alle Beiträge, die ihnen nicht passen, zu löschen.
Haben Sie den Sinn eines Forums nicht verstanden?
Ich wäre hoch erfreut, wenn Sie mir antworten würden

Moge


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 Betreff des Beitrags: liebe birgit
BeitragVerfasst: 08.10.2004, 19:34 
Hallo Birgit!!!Was wollen sie den hier hören ??
Das wir uns freuen wenn eine frau ihr kind (Getötet,Abgetrieben hat)
oder wie darf ich das verstehn?? :twisted:
Ich finde es sehr lächerlich von ihnen das sie denken das wir uns nur so aus spass über dieses thema aufregen!!Wenn sie sich mal richtig informiert hätten wüssten auch sie das es richtig ist das ein kind 2 ganze tage stunden sekunden mit dem tod schwer zu kämpfen hat bis es tod ist wenn die abtreibungs pille verwendet wird :twisted:
Aber sie denken ja sowieso das hier alles bestimmt nur gefaekt ist oder??
Naja so eine frau wie sie müssen wir nicht verstehen ich wünsche ihnen nur wenn sie mal abtreiben das sie dabei verbluten bzw die doppelt so starken schmerzen haben wie das ungeborene kind in ihren bauch !!Wenn sie mögen können sie zu meinen beitrag stellung nehmen werde ihnen selbstverständlich drauf antworten abe rich weiss das viele wie ich denken das Abtreibung Mord ist Bey Larissa


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 08.10.2004, 20:38 
und ich weiß, das viele wie ich denken, und ebenso wie ich meinen, dass abtreibung teil der heutigen gesellschaftsstrukturen ist.
diese ändern sich nicht durch beleidigung und ausgrenzung, sondern durch verständnis,
beleidigen sie und grenzen sie aus, so tun sie nichts anderes als was sie so gerne mit dem dicken finger bei anderen auszumachen versuchen.
doch die eigene nase scheint näher dran, als sie wohl glauben wollen, bei ihren geäußerten todeswünschen.
woraus besteht das leben, wenn sie meinen die frau sei so wenig wert das sie ruhig verbluten könne,
welche sünden haben sie begangen, dass sie nach diesem urteil gestreckt werden sollten?

tina m.


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 Betreff des Beitrags: an tina m
BeitragVerfasst: 08.10.2004, 21:27 
hallo !!! was mich dazu bewegt über frauen zu urteilen die abtreiben oder abgetrieben haben??ganz einfach es ist MORD ja und das an einen geschöpf was nichts dazu kann weil die eltern zu dumm waren zu verhüten!!! achja und wenn sie so christlich eingestellt sind so wie sie reden dann bitte warum sagen sie zu mir welche Sünde ich begangen habe ???Ich habe keine sünde begangen und habe noch nie im leben ein kind abgetrieben würde es auch nie tun und ausserdem wissen sie wohl
nicht wie ein fötus getötet wird??oder ein kind das schon im 6 monat lebend zu welt kommt und dann mit einer gift spritze getötet wird was sich in so einer spritze befindet es ist salzsäure und ich denke nicht das es in ihren christlichen sinne ist wehlose babys zu töten nur um wieder glücklich zu sein!!nein glücklich ist man danach bestimmt nicht im gegenteil man bekommt depressionen sie sollten sich mal besser informieren bevor sie hier was von sünde schreiben :roll: und ausserdem sage ich was ich denke und es ist nun mal so das die ,die abtreiebn ruhig damit drauf gehen können bzw verbluten was sollen diese mörder noch hier auf der welt??also reden sie nicht so als wären sie gott persönlich nehme selbst verständlich stellung zu diesen bericht ich denke das viele wie ich reden oder urteieln dann sagen sie bitte dennen auch welch sünde sie beganngen haben mfg larissa25


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 08.10.2004, 21:39 
was sind ihre sünden hier so gegen andere anzurennen,
ist nicht der/ die mit sünde beladen,
die andere ständig an den pranger stellen?


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 Betreff des Beitrags: an den gast
BeitragVerfasst: 08.10.2004, 22:08 
tja was ich dazu meine die leute an den pranger zu stellen hätten sie den oberigen bericht gelesen würden sie nicht sowas sagen achja lassen sie mal das christliche getue weg das passt nicht zu ihnen..mfg lariss25


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 08.10.2004, 22:31 
oben stehen mehrere berichte, auf welchen beziehst du dich?


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 09.10.2004, 10:00 
ich beziehe mich auf alle geschriebene Texte von mir :shock:


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 09.10.2004, 11:19 
ja und und was ist nun damit, es ist deine meinung und hat die globale wirkung?
es gibt viele die anders denken als du das ist ok
und das mit der sünde ist schon interessant-mich interessieren deine immer mehr, wo sie so vehement vorenthalten werden,
oder bist du diejenige welche, die den stein dann wirklich nicht nur schmeißt, sondern nach dem spruch das recht dazu hätte?
das du ihn schmeißen würdest, die frau die am pranger steht treffen wollen würdest, hast du ja schon oft genug dargelegt-
oder nein,
da würdest du dir die hände nicht schmutzig machen wollen?
du wünscht es dir nur?
dann hoffe ich mal, dass speziell deine wünsche nicht in erfüllung gehen, nicht mal zu weihnachten,
stelle dir doch mal die ganzen waisenkinder vor, die durch dieses prangerverfahren entstünden,
aber sicher betreibst du ganz uneigennützig ein heim, in welches all die waisenkinder dann kommen können.
ich würd sagen pech, dass babywaisen leichter zu vermitteln sind.
aber du wirst dich bestimmt in allen belangen uneingeschränkt und in höchster mutterliebe diesen mündeln annehmen.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 09.10.2004, 12:42 
dann sollen die "eltern" verhüten.wenn ich heute sterben würde,wären meine kinder ja auch waisenkinder,abtreibungsbefürworter sind einfach negativ-denker.jeder will seine heile familie,aber was ist,wenn eine frau total glücklich ist,mit ihrem mann kinder will,diese auch bekommt,dann betrügt er sie,verlässt sie!was ist dann?darf sie dann ihre kinder töten,oder wird sie ihre kinder ins heim stecken?eher nein.in einer heilen familie steckt keine garantie.das leben ist nicht immer gerade,es geht immer runter und rauf.ich will sagen,wenn es mir schlecht geht und ich bekomm ein kind,heisst das nicht,das es mir immer schlecht gehn wird,genau so umgekehrt,so jetzt will ich ein kind,jetzt gehts uns gut,mit unserer firma,baby ist da,firma geht in konkurs,geld ist weg usw.dann hat man doch auch das kind und schafft es.kein normaler mensch kommt dann auf die idee,sein kind zu töten,weil er in einer krise steckt,und so seh ich das mit abtreibung auch.wenn das kind im bauch ist,existiert es,dann will es leben und nicht zertückelt,abgesaugt oder verätzt werden.


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 Betreff des Beitrags: larissa25
BeitragVerfasst: 09.10.2004, 14:03 
larissa25 hat geschrieben:
ganz einfach es ist MORD ja und das an einen geschöpf was nichts dazu kann weil die eltern zu dumm waren zu verhüten!!! achja und wenn sie so christlich eingestellt sind so wie sie reden dann bitte warum sagen sie zu mir welche Sünde ich begangen habe ???Ich habe keine sünde begangen und habe noch nie im leben ein kind abgetrieben würde es auch nie tun und ausserdem wissen sie wohl
nicht wie ein fötus getötet wird??oder ein kind das schon im 6 monat lebend zu welt kommt und dann mit einer gift spritze getötet wird was sich in so einer spritze befindet es ist salzsäure und ich denke nicht das es in ihren christlichen sinne ist wehlose babys zu töten nur um wieder glücklich zu sein!!nein glücklich ist man danach bestimmt nicht im gegenteil man bekommt depressionen sie sollten sich mal besser informieren bevor sie hier was von sünde schreiben :roll: und ausserdem sage ich was ich denke und es ist nun mal so das die ,die abtreiebn ruhig damit drauf gehen können bzw verbluten was sollen diese mörder noch hier auf der welt??also reden sie nicht so als wären sie gott persönlich nehme selbst verständlich stellung zu diesen bericht ich denke das viele wie ich reden oder urteieln dann sagen sie bitte dennen auch welch sünde sie beganngen haben mfg larissa25

Sie reden immer nur von "Sünde" und von einem christlichen Sinn. Aber jemanden den Tod wünschen, Hass und Zwietracht sähen, das ist wohl im christlichen Sinne, oder wie? :roll:
Dass ein Kind nach dem 6 Monat aufgrund einer Frühgeburt per Giftspritze "getötet" wurde ist wohl notwendig gewesen. Ansonsten wäre es ungesetzlich. Das noch nicht entwickelte Kind hatte keine Überlebenschancen, und es wäre elend zu Grunde gegangen. Bei dieser Methode hat es nicht einmal Schmerzen gespürt, wegen diversen Betäubungsmitteln. Oder meienn Sie etwa, alle würden solch perverse Gedanken wie Sie hegen und anderen möglichst viel Schmerz zufügen wollen?
Ebenso können alle anderen abgetriebenen Zellhaufen keinen Schmerz empfinden, weil ihr Nevensystem noch gar nicht soweit ausgebildet ist. Die Schauergeschichten von wegen "festklammern" usw. sind nicht ernst zu nehmen.
Das wäre unmenschlich.

Achja, eine Abtreibung ist nur bei Embryonen erlaubt, ein Fötus befindet sich schon in einem höheren Entwicklungsstadium.
Vielleicht sollten Sie sich mal besser informieren, bevor Sie hier mit Beleidigungen um sich werfen.
Ob die Eltern heir zu dumm waren oder einfach nur Pech hatten, steht hier gar nicht zur Debatte. Das habe ich schon im meinem vorherigen Post geschrieben.
Sie erlauben sich, über andere zu urteilen, die Sie weder kennen, noch die äußeren Umstände kennen. Aber hauptsache alle über einen Kamm scheren.
Wieso solle es eigentlich zulassenden, dass soviele angebliche Mörder rumlaufen?
Ich glaube kaum, dass abtreibende Frauen mit Mördern betitelt werden können.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 09.10.2004, 20:04 
kedi, nach deiner Logik kann das so formuliert werden, es ist aber nicht so. Du versuchst den Frauen eine grundlegend schlechte Überzeugung zu reden,sie würden ihre zweimonate alten oder vier Jahre alten Kinder. Nach deiner Logik wäre es dasselbe. Ist es nach meiner aber nicht, deshalb wäre es angebracht, nicht weiter in Vermutungen zu verfallen und die Mütter, die sich wie du einfach um ihre Kinder kümmern, den Respekt entgegen zu bringen, die sie für diese Arbeit bekommen sollten, den du dir auch wünscht.
Also, wenn es um Abtreibung geht, dann bei mir im Embryonalstadium und nicht lebende Kinder zu töten.
Wie MoGe richtig feststellte, sind die Nervenstränge eines sieben Wochen alten Embryonen nicht die eines zweimonate alten Babys. Auch die Arme sind noch nicht zum greifen entwickelt.
Wie in dem Ausschnitt unter der Rubrik Abtreibung- zu sehen ist, ist der menschliche Embryo als solches erst ab dem dritten Monat äußerlich erkennbar, und da wird, in dem Bericht geschrieben, auch eher als Primat.
NAgut, du wirst es weiter so sehen wollen, egal welche Argumente dir dargebracht werden, nur bitte ich dich diese Generalisation sein zu lassen. Abtreibung ist kein Kindermord. Abtgetrieben wird ein Embryo ( jedenfalls wenn ich von meiner Person rede) und nicht das Kind, das ausgetragen wurde.
Diesen Vergleich den du da anstrengst, ist kein echter, kein in deiner Umwelt real nachvollziehbarer, sondern ist in diesem Fall ein theoretisches Konstrukt deinerseits.

Tina M.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 10.10.2004, 10:15 
ich bleibe bei dieser meinung.wenn man karierre machen will oder in einer notlage ist,sollte man das ja vorher wissen,und nicht erst wenn man schwanger ist,deswegen hab ich kein mitleid mit solchen personen,weil ma n wird nicht von selber schwanger.sobald man sex hat,darf man nie abschalten,das darf nicht passieren,das ist doch ein fataler fehler,wenn man dann abtreibt.wie kann man,wenn man arm ist und kein kind will,ohne verhütung mit wem schlafen und dann jammern:ach ich arme frau,kann mir das nicht leisten,ich kann doch meinem kind nix bieten usw."blöde argumente.(blöder als meine)


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BeitragVerfasst: 10.10.2004, 10:23 
Da kann ich mich kedi nur anschliessen :roll:


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 18.10.2004, 19:13 
@ kedi
bei deiner Argumentationsweise bin ich manchmal erstaunt, dass du nicht forderst, dass Sex nur in Verbindung mit Fortpflanzung betrieben werden sollte.
Denn die Verhinderung der Befruchtung ist auch die Gefährdung potentiellen Lebens. Da wird einem Menschen die Chance genommen, bevor er/ sie sie bekommen hat und der ganze Samen fließt dahin.
Ich meine das jetzt ernst.
Manche Frauen verhüten wie wild, werden dennoch schwanger, andere machen gar nix, werden auch schwanger und dann die Gruppe, die unbedingt will, aber nicht wird.
Ich weiß, dass der Papst solche Gedanken vertritt. Ist auf alle Fälle auch eine Logik, wie viele anderen auch.
Zu denen, die nicht werden, wird auch nicht gesagt, sie müssen Zwangsleihmütter werden, egal, ob sie wollen oder nicht. Sozusagen als Arbeitsteilung, wenn die einen so viel schwanger werden, dass die Frucht bei denen eingepflanzt werden, die mit 35 noch nicht ausgetragen haben- damit jede mal dran ist. Auch n Vorschlag.

Tina M


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 21.10.2004, 00:32 
Bei diesem Thema fällt mir eine Interessante Theorie ein.
Aufgenommen wird sie im Film oder auch im Buch Minority Report.

Person1 sagt voraus, dass Person2 einen Mord begehen wird. Das Ereignis trifft wirklich zu. Allerdings nur dadurch, dass Person1 diese Vorhersage getroffen hat und Person2 flieht um nicht vor der Tat als Mörder ins Gefängnis z kommen. Auf der Flucht begeht Person2 dann en Mord.
Die Flucht hätte es nie gegeben, hätte Person1 nicht die Vorhersage getroffen.

Andere Sache:

Ein Mann reist in die Vergangenheit (wie ist hierber unerheblich). Dort lernt er eine Frau kennen, Sie wird von ihm schwanger. Er verschwindet wieder zurück in die Gegenwart. Er ist Vater von sich selbst.
Es geht nicht? Wer war zuerst da?

Und auch die Zeit ist keine strikte Linie. Auch die Zeit ist nicht Absolut sondern immer nur relativ zu sehen und kann auch beeinflusst werden (z.B. starke Gravitationskräfte).

So was ich damit nur Ausdrücken will ist, dass es im Grunde schwachsinnig ist zu sagen, dass Verhütung die Chance eines Menschen auf ein Leben wegnimmt. Denn sonst müsste jemang der Verhütet eventuell schon als Mörder eingestuft werden.
Jemand begeht einen "Mord", bevor dieser überhaupt physisch begangen werden kann. Kann man dies einen Mord nenen? Oder könnte man diese Person deswegen verurteilen? (nach geltendem Recht natürlich nicht... alles nur Theoretisch)


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BeitragVerfasst: 21.10.2004, 07:36 
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Registriert: 05.08.2004, 12:25
Beiträge: 46
Wohnort: München
@ kedi @ ein einziger @tina M.

Wenn ich meine Freude darüber Ausdruck gebe, gezeugt worden zu sein, dann folgt daraus nicht, dass ich auch denke, es wäre ein Übel für ich gewesen, nicht gezeugt worden zu sein. Erst recht nicht folgt daraus, dass es auch tatsächlich ein Übel für mich GEWESEN wäre.
so erleben mir manche dinge als gut ohne dass uns ihre abwesenheit als Übel erscheint. Ich kann durchaus einen ferientag am meer genießen, ohne dáß ich auch nur im geringsten unglücklicher gewesen wäre, wenn ich statt dessen in die berge gefahren oder zu hause geblieben wäre.

Zwischen Sein und Nie-Gewesen-Sein kann ich aber nicht sinnvoll wählen, denn ich habe keinerlei vorstellung davon, wie es wäre, nie gewesen zu sein. Sein und Nicht-mehr-Sein ist eine relative Alternative, Sein und Nie-Gwesen-Sein hingegen NICHT! Es ist etwas anderes, das leben zu verlieren, als es gar nicht erst zu bekommen, weil erst, wenn ein lebewesen existiert, es überhaupt JEMANDEN gibt, de das Leben fehlen kann. Es gibt daher niemanden, dem wir ein unrecht zufügen könnten, indem wir uns der zeugung enthalten.Folglich kann das bereits bestehende Leben auch nicht gegen ein bloß mögliches Leben aufgerechnet und durch dieses verlustfrei ersetzt werden.


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BeitragVerfasst: 21.10.2004, 17:41 
Das alles trifft genau dann zu, wenn du die Zeit als absolutes Konstrukt verstehst.
Ich will das nebenbei angemerkt nicht sagen, dass deine Meinung falsch ist, ich stimme mit ihr weitgehend überein. Es sind nur Denkanregungen.

In Bezug auf meinen vorherigen Beitrag mit der Reise in die Vergangenheit stimmt deine Theorie eben nicht mehr... Aber alles eben nur theoretisch


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 22.10.2004, 08:35 
Marianne, dass ist eine schöne Formulierung, mit der Auswahl von Sein und Nicht-sein. Dem schließe ich mich in der chronologen Welt, wie ich sie bisher wahrnahm, an.
Die Zeitsprünge in dem Film "Terminator" wird das gezeigt, sind sehr interessant, doch wie gesagt, theoretisch, solange da niemand kommt und zeigt, ist es lediglich, wie mit dem Phänomen Gott, eine andere Dimension eröffnen zu wollen.
Inwieweit zurückreisen eine psychologische Welt ist oder tatsächliche Reinkarnation ist, befindet sich wohl auch eher in der Glaubensanwendung.
Aber, die Frage, die sich mir unwillkürlich stellt, inwieweit überhaupt alles nur ein Glaubenskonstrukt ist- also als psychologiosches- als definiertes Phänomen existiert.
Z.B gibt es ja die Definition der Moral- den anderen nicht zu verletzen und dergleichen, trotzdem geschieht täglich Gewalt.

Interessant fand ich ja bei dem ersten Matrixfilm, der sich aus dieser Perspektive lohnt angesehen zu werden, dass der Mensch unbeweglich in einem Behälter von Plasma liegt, der Fruchblase nachempfunden, und die Welt in der er interagiert lediglich in seinem Hirn stattfindet.

ok
Tina m


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BeitragVerfasst: 22.09.2005, 12:30 
ich hoffe das Team von Pro-Leben setzt sich gleichermaßen für den Schutz des geborenen Lebens ein wie sie es auch für das ungeborenen macht. Denn, da sie ja stark anscheinend Anhänger der katholischen Kirche sind, sind sie demnach auch generell gegen Verhütungsmittel.Dabei steht ja wohl ausser Frage inwiefern sie ihre mit Gott gerechtfertigten Dogmen vor allen in 3.Welt-Ländern Krankheiten, schmerzen, Leid und Tod fördern, die simpel hätten vermieden werden können.Aber genauso ist ihre Einstellung und deren Verbreitung Gift für die Jugend,die in unserer sozialisiertn Gesellschaft lebt. In meinen Augen hat diese fatale Haltung und ihre Auslegung des Gott-Willen wenig mit Nächstenliebe zu tun noch steht es für mich inkeinem Zusammenhang mit Gott überhaupt.
Da zeigt sich mir einfach nur reiner Fanatismis und Ignoranz der Menschen und ihren weltlichen Problemen gegenüber.
Sie sprechen sich überhaupt in jedem Fall gegn Abtreibung aus und schrecken selbst bei Einzelfällen wie z.B. nach Vergewaltigungen nicht davor zurück den Frauen, die sich ohnehin schon in einer schweren Situation befinden, von Anfang an keinen Raum für freie Entscheidung und Orientierung zu lassen
in dem sie mir Gott rumargumentieren, als hätten nur Sieein Verständniss dafür, und ganz bewußt Gewissenskonflikte herbeiführen wollen, durch die Zur schau stellung von abgetriebenen Embryonen. Liegt estatsächlich in ihrem Interesse, dass Frauen ihre Kinder aufgrund eines schlechten Gewissens auf die Welt bringen, die Kinder aber ungeliebt bleiben oder schlimmeres mit ihnen passiert? Sind sie wirklich der Meinung ein Abtreibungsverbot hindert Frauen an ihrem Vorhaben abbrüche machen zu lassen und bringt den frauen gleichzeitig einen sichtwechselin bez. auf ihre Lage, abgesehen davon dass die Zahl illegaler Abtreibungen wohl steigenwird und mit ihr auch die gesundheitlichen Risiken, die die Frauen eingehen, da ihnen durch ein Verbot evtl. nicht immer die medizinische Versorgung zu teil wird, die eigentlich notwendig wäre.Wenn sie da weiterhin Behauptungen entgegensetzten, Sie und ihre Haltung seien nicht frauenfeindlich, dann hüllen sie sichauch weiter in ihren Gottesplüsch. Die kathl. Kirche bestätigt ihr altes Bild mal wieder...


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BeitragVerfasst: 22.09.2005, 21:33 
Anonymous hat geschrieben:
ich hoffe das Team von Pro-Leben setzt sich gleichermaßen für den Schutz des geborenen Lebens ein wie sie es auch für das ungeborenen macht. Denn, da sie ja stark anscheinend Anhänger der katholischen Kirche sind, sind sie demnach auch generell gegen Verhütungsmittel.Dabei steht ja wohl ausser Frage inwiefern sie ihre mit Gott gerechtfertigten Dogmen vor allen in 3.Welt-Ländern Krankheiten, schmerzen, Leid und Tod fördern, die simpel hätten vermieden werden können.Aber genauso ist ihre Einstellung und deren Verbreitung Gift für die Jugend,die in unserer sozialisiertn Gesellschaft lebt. In meinen Augen hat diese fatale Haltung und ihre Auslegung des Gott-Willen wenig mit Nächstenliebe zu tun noch steht es für mich inkeinem Zusammenhang mit Gott überhaupt.
Da zeigt sich mir einfach nur reiner Fanatismis und Ignoranz der Menschen und ihren weltlichen Problemen gegenüber.

Meine Güte, Ratze als Massenmörder? :-)
Mit Verhütungsmitteln meinen Sie sicherlich Kondome und mit 3. Welt-Ländern Afrika. Sie glauben ernsthaft, (afrikanische) Katholiken bumsen sich ungeniert vorehelich, ehelich und außerehelich durch die Weltgeschichte und trauen sich nicht, dabei ein Kondom zu benutzen, weil der Papst es "verboten" hat? :-)

Es gibt überhaupt kein Kondomverbot der RKK! Sie kann gar nichts verbieten (selbst wenn sie es wollte) sondern nur Empfehlungen aussprechen.

Katholiken können sehr wohl Geburtenplanung betreiben mit natürlichen Methoden wie Temperaturmessung und auch Enthaltsamkeit oder Errechnen der fruchtbaren Tage.

Es geht bei der katholischen Sexualmoral um die Beachtung eines Lebensstils, der künstliche Verhütungsmittel obsolet macht, nämlich um Liebe, Treue und Verantwortung.
Promiskuität ist es, die HIV/AIDS fördert und kein erfundenes Kondomverbot.

Und gestorben wird in Schwarzafrika in erster Linie immer noch an anderen Krankheiten, besonders an Malaria. Die UNO und andere Organisationen betreiben aber lieber Kondomkampagnen, fördern damit promiskes Sexualverhalten, verhindern die Bildung stabiler Ehe- und Familienbeziehungen, was dann "erforderlich" macht, Abtreibung als "reproduktives Recht" zu installieren.

MfG
m.b.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 23.09.2005, 12:08 
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Beiträge: 32
Komisch


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 23.09.2005, 12:28 
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Komisch, dass die Bezeichnung als Mörder in welcher Bezugnahme auch immer nur imWortschatz der Abtreibungsgegner vorhanden ist.

2. geht es gar nicht darum an dem Erhalt stabiler Ehen oder Bez. zu rütteln, zumal ich das ehrlich gesagt nicht von der Nutzung best. Verhütungsmittel abhängig mache, sondern darum die Frau tatsächlich aktiv an der Familienplanung telhaben zu lassen, und zu akzeptieren,dass sie wirklich jedes Verhütungsmittel verwenden kann, welches sie möchte, um sie erst gar nicht in gewisse Schwangerschaftskonflikte zu bringen.Zweifellos sind die von ihnen genannten Methoden zur Schwangerschaftsverhütung in ihrem zentralen punkt der Planung ja wohl eher lächerlich und verfehlen in vielen Fällen ihren Zweck..

3. Zum Glück gibt es sogen. Verbände, die sich für den Schutz der Menschen und damit der Verbreitung von Krankheiten wie z.B. AIDS ( immer noch mit Hauptursache für das Massensterben v.a. in Afrika neben Malaria natürlich...) entgegensetzen und das Selbstbestimmungsrecht der Frau und ihre Vorstellung von Familienplanung in absoluter Armut unterstützen, indem sie Kondome austeilen.Denn um diese zu gebrauchen müssen sie von besagter Stelle erst mal vor Ort gebracht und ausgehändigt werden.Sie müssen also da sein.Die kathol. Kirche in ihrer Gesamtorganisation(nicht nur der Papst) mag ihren Beitrag zur Vermittlung und Fördeung von Liebe, Treue etc.. leisten, dies hilft den Menschen in ihrem dramatischen Zuständen nicht im geringsten
Mfg


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BeitragVerfasst: 23.09.2005, 21:20 
Kosheen hat geschrieben:
Komisch, dass die Bezeichnung als Mörder in welcher Bezugnahme auch immer nur imWortschatz der Abtreibungsgegner vorhanden ist.

Die Aussage "schmerzen, Leid und Tod fördern, die simpel hätten vermieden werden können." kann ich kaum anders in Klartext fassen.

Zitat:
2. geht es gar nicht darum an dem Erhalt stabiler Ehen oder Bez. zu rütteln, zumal ich das ehrlich gesagt nicht von der Nutzung best. Verhütungsmittel abhängig mache, sondern darum die Frau tatsächlich aktiv an der Familienplanung telhaben zu lassen, und zu akzeptieren,dass sie wirklich jedes Verhütungsmittel verwenden kann, welches sie möchte, um sie erst gar nicht in gewisse Schwangerschaftskonflikte zu bringen.Zweifellos sind die von ihnen genannten Methoden zur Schwangerschaftsverhütung in ihrem zentralen punkt der Planung ja wohl eher lächerlich und verfehlen in vielen Fällen ihren Zweck..

Frauen und Männer können eigenverantwortlich verhüten wie sie wollen, die Katholische Kirche lehnt lediglich bestimmte, besonders alle "abtötenden" Methoden ab. Mir erscheint der Ratschlag, mit der Sexualität in dem Sinne umzugehen, daß eheliche Liebe und Treue zwischen Frau und Mann gefestigt werden, eigentlich sehr sympathisch. Was Katholiken im täglichen Leben daraus machen, das muß der Einzelne mit seinem Gewissen abmachen.

Wem das alles nicht paßt, kann ja konvertieren :-) Die Evangelische Kirche Deutschlands ist ziemlich zeitgeistangepaßt.

Zitat:
3. Zum Glück gibt es sogen. Verbände, die sich für den Schutz der Menschen und damit der Verbreitung von Krankheiten wie z.B. AIDS ( immer noch mit Hauptursache für das Massensterben v.a. in Afrika neben Malaria natürlich...) entgegensetzen und das Selbstbestimmungsrecht der Frau und ihre Vorstellung von Familienplanung in absoluter Armut unterstützen, indem sie Kondome austeilen.Denn um diese zu gebrauchen müssen sie von besagter Stelle erst mal vor Ort gebracht und ausgehändigt werden.Sie müssen also da sein.Die kathol. Kirche in ihrer Gesamtorganisation(nicht nur der Papst) mag ihren Beitrag zur Vermittlung und Fördeung von Liebe, Treue etc.. leisten, dies hilft den Menschen in ihrem dramatischen Zuständen nicht im geringsten
Mfg

Ich bin gar nicht davon überzeugt, daß sexuell übertragbare Krankheiten durch Kondome auf Dauer wirksam vermieden werden können. Man weiß aus westlichen Ländern, daß die Vorsicht nach kurzer Zeit nachläßt und die Infektionsraten dann wieder ansteigen. AB(C)-Programme ---Abstinence, Be-true und Condome (wenn es nicht anders geht, z.B. bei Prostituierten oder wenn der Partner bereits infiziert ist)--- sollen in Uganda recht erfolgreich sein, aber der Nachweis bleibt schwierig. Ich habe so meine Zweifel, ob eine korrekte statistische Erfassung in dörflichen Gebieten überhaupt möglich ist, und merkwürdig finde ich, daß längst nicht alle Diagnosen durch den exakten Nachweis des Erregers im Blut gestellt werden sondern anhand mehr oder weniger unspezifischer Symptome, wie z.B. Bauchschmerzen über mehrere Wochen. Vieles ist ominös und gibt Anlaß zu Spekulationen, denn je höher die Infektionsrate, desto mehr Einfluß und Mittel für die Helferorganisationen.

Die RKK hat übrigens nicht die geringsten Einwände gegen den Gebrauch von Moskitonetzen. Was tun die Organisationen eigentlich in dieser Hinsicht? Kann es sein, daß über Malariaopfer weitestgehende Funkstille herrscht, weil man das nicht der Katholischen Kirche anlasten kann?

Was die Vorstellung von weiblicher Familienplanung angesichts absoluter Armut angeht, könnte es sich eher anders herum verhalten, als Sie meinen. Die afrikanische Frau definiert sich im wesentlichen über ihre Kinder. Da diese zum Lebensunterhalt der Frau/Familie beitragen, hat dort der Begriff Kinderreichtum noch seine ursprüngliche Bedeutung. Aus unserer Sicht ist das kaum nachzuvollziehen. In erster Linie geht es um Armutsbekämpfung und nicht um weibliche Selbstbestimmung. Dazu ist notwendig, daß die afrikanischen Völker ihre korrupten Führer zum Teufel jagen und Hilfestellung erhalten, damit sich ein freier Markt entwickeln kann, denn nur der ist in der Lage, Armut zu reduzieren.

MfG
m.b.


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BeitragVerfasst: 25.09.2005, 18:13 
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Es sei mir verziehen, wenn ich nicht näher auf die Moskitoproblematik eingehe, zumal ich bei der Assoziation M.-netz--Kondom schon irgendwie schmunzeln musste, wahrscheinlich auch deswegen, weil es nicht bekannt ist, dass sich best. Organisationen, Institutionen, wer auch immer den Gebrauch von M.-netzten verbietet, sie verteufelt oder gegen sie auch nur ihre "Empfehlung" ausspricht.Niemand stellt sich den Hilfsaktionen zur Verhütung von Malaria in den Weg.
Aber während die einen über das Krhts-bild AIDS und dementsprechende Präventionsmaßmahmen aufklären bzw. die Mittel hierzu auch bereitstellen und somit 1. Hilfe vor Ort leisten, stellen die anderen verantwortungslos und realitätsabwesend in missionierenden Predigen,den Erhalt von stabilen Partnerschaften und Monogamie in den Vordergrund und meinen, somit leisten sie einen positiven Beitrag zur Veränderung der katastrophalen Verhältnisse indem sie den von Gott gewollten Familienreichtum propagieren. Damit stellt die kathol. Kirche sich halsbrecherisch gegen das Hilfssystem, das notwendiger Weise von anderer Stelle ausgeht, indem es effektive Maßnahmen wie eben die kostengünstige Variante zur Krankheitsvorbeugung und Schwangerschaftsverhütung, weder unterstützt noch ihre Verbreitung einfach nur stillschweigend duldet, sondern ignorant dagegn arbeitet.
MfG


Zuletzt geändert von Kosheen am 28.09.2005, 13:43, insgesamt 3-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 26.09.2005, 09:51 
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Anonymous hat geschrieben:
Was die Vorstellung von weiblicher Familienplanung angesichts absoluter Armut angeht, könnte es sich eher anders herum verhalten, als Sie meinen. Die afrikanische Frau definiert sich im wesentlichen über ihre Kinder. Da diese zum Lebensunterhalt der Frau/Familie beitragen, hat dort der Begriff Kinderreichtum noch seine ursprüngliche Bedeutung. Aus unserer Sicht ist das kaum nachzuvollziehen. In erster Linie geht es um Armutsbekämpfung und nicht um weibliche Selbstbestimmung. MfG
m.b.



Der Segen des Familienreichtums stimmt dort ja auch nur solange, als dass die Eltern inder Lage sind ihre kinder zu ernähren und großzuziehen, bis diese wiederrum in der Lage sind für ihre Eltern und Geschwister zu sorgen...
Und da ja auch sie von einer Armutsbekämpfung reden, müsste doch eigentlich klar sein, dass ein Großteil der afrikanischen Eltern angesichts Nahrungsmittelknappheit oder Verfall in Krankheit und Siechtum nicht befähigt sind eine Familie schon gar nicht eine Gr0ßfamilie zu versorgen. Die Unterstützung des Selbstbestimmungsrechtes der Frau ist also insofern an der Armutsbekämpfung beteiligt als das der Frau die Möglichkeit gestattet ist, gerade mit künstlichen Verhütungsmitteln ihren Familienzuwachs zu steuern und ihn auf die jeweilige gesundheitliche und versorgungstechnische Situation ihrer Familie anzupassen, um das Elend möglichst gering zu halten..Keine Mutter sieht ihr Kind gerne hungern oder an den Folgen vegetieren..
Beim Vorhaben der Elendsbekämpfung, hat also z.B. die KONDOM-nutzung einen maximalen Stellenwert, deren Notwendigkeit es in jedem ´Volk, Stamm; und jeder Familie festzustellen gilt., Vorenthaltung und Abratung seh ich schlichtweg als gefählichen, kurzsichtigen und leichtfertigen Umgang mit Menschenleben an :idea:


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BeitragVerfasst: 26.09.2005, 18:24 
Kosheen hat geschrieben:
Aber während die einen über das Krhts-bild AIDS und dementsprechende Präventionsmaßmahmen aufklären bzw. die Mittel hierzu auch bereitstellen und somit 1. Hilfe vor Ort leisten, stellen die anderen verantwortungslos und realitätsabwesend in missionierenden Predigen,den Erhalt von stabilen Partnerschaften und Monogamie in den Vordergrund und meinen, somit leisten sie einen positiven Beitrag zur Veränderung der katastrophalen Verhältnisse indem sie den von Gott gewollten Familienreichtum propagieren. Damit stellt die kathol. Kirche sich halsbrecherisch gegen das Hilfssystem, das notwendiger Weise von anderer Stelle ausgeht, indem es effektive Maßnahmen wie eben die kostengünstige Variante zur Krankheitsvorbeugung und Schwangerschaftsverhütung, weder unterstützt noch ihre Verbreitung einfach nur stillschweigend duldet, sondern ignorant dagegn arbeitet.
MfG


Nö.

Sie macht es genau richtig. Hier ein paar Fakten von
http://www.heritage.org/Research/Africa/BG1692.cfm

The ABC Model
The Bush Administration is basing its AIDS initiative on the success of Uganda, which has experienced the greatest decline in HIV prevalence of any country in the world.2 Studies show that from 1991 to 2001, HIV infection rates in Uganda declined from about 15 percent to 5 percent. Among pregnant women in Kampala, the capital of Uganda, HIV prevalence dropped from a high of approximately 30 percent to 10 percent over the same period.3 How did Uganda do it?

The best evidence suggests that the crucial factor was a national campaign to discourage risky sexual behaviors that contribute to the spread of the disease. Beginning in the mid-1980s, the Ugandan government, working closely with community and faith-based organizations, delivered a consistent AIDS prevention message: Abstain from sex until marriage, Be faithful to your partner, or use Condoms if abstinence and fidelity are not practiced.

Despite different approaches, the reports all agree on at least one central fact: Abstinence and reduction in the number of sexual partners, not condoms, were the most important behavioral changes linked to HIV prevalence decline in Uganda.

Based on the best research data available, several lessons can be drawn from Uganda's experience.
Lesson 1: High-risk sexual behaviors can be discouraged and replaced with healthier lifestyles.
Lesson 2: Abstinence and marital fidelity appear to be the most important factors in preventing the spread of HIV.
Lesson 3: Condoms do not play the primary role in reducing HIV/AIDS transmission.
Lesson 4: Religious organizations are crucial participants in the fight against AIDS.

zu den Kondomen:
Most U.S. and foreign health organizations--including the USAID, Centers for Disease Control, UNAIDS, and World Bank--focus on condom education and distribution to combat AIDS. They assume that the real problem is a "condom shortfall."35

This was neither the assumption nor the strategy of the Uganda campaign. "We are being told that only a thin piece of rubber stands between us and the death of our continent," says Uganda President Yoweri Museveni. "Condoms have a role to play as a means of protection, especially in couples who are HIV-positive, but they cannot become the main means of stemming the tide of AIDS."


Under Uganda's ABC approach, condoms were considered the last option, aimed primarily at high-risk groups such as commercial sex workers unlikely to change their sexual behaviors. The general population, however, mostly rejected the condom option. Dr. Vinand Nantulya, an infectious disease advisor to President Museveni and senior health advisor at the Global Fund for AIDS, Tuberculosis and Malaria, summarized, "Ugandans really never took to condoms."37

Although there is some evidence that condom use has increased among those who are sexually active,38 several studies conducted during the previous decade strongly suggest that condoms played only a marginal role in lowering Uganda's HIV/AIDS rate:

* The condom usage rate in Uganda is only average for Africa.
* Even after distribution campaigns, condom usage remains stable at low rates.
* Of the condoms distributed to high-risk groups in Uganda, 91 percent went unused.
* In one rural population-based cohort, there was "no overall protective effect against HIV acquisition in women who reported condom use."


Condoms may be somewhat effective when targeted at high-risk groups such as commercial sex workers and their clients. However, there is no credible evidence that condom promotion is ultimately the best way to protect these groups from AIDS.

First, the overall effectiveness of condoms in preventing HIV/AIDS transmission remains hotly debated. A meta-analysis published in the Cochrane Review suggests that, even when condoms are used consistently, their effectiveness is only about 80 percent.43 A draft report for UNAIDS puts the failure rate of condoms at about 10 percent (meaning that something goes wrong in about 10 percent of all cases when condoms are used). The report's lead author, Norman Hearst, a professor at the University of California at San Francisco, says that policymakers should be talking about "safer sex," not safe sex, when speaking of condoms.44

Second, regular use of condoms may delay--but not prevent--HIV infection. This approach, known as "risk reduction," is ultimately fatalistic; it holds out little hope that people can abandon destructive behaviors. It also rests on a deeply flawed assumption: that people engaged in dangerous and self-destructive lifestyles--making highly irrational choices--will somehow act rationally once they are given a condom. The high-risk behaviors of those in the sex industry almost guarantee that they eventually will contract HIV or other life-threatening diseases. A truly humane approach would link the targeted distribution of condoms with programs that rescue sex workers from the streets by providing education, job training, family assistance, and exposure to supportive faith communities.45

Insisting on condoms as the primary strategy to reduce AIDS not only overlooks the lessons of Uganda and the failure rate of condoms, but also ignores how the disease is usually transmitted. When the AIDS virus is contracted widely throughout a society--as it is in much of Africa--condoms appear to be the least effective means to control it. A UNAIDS report makes the point clearly: "There are no definite examples yet of generalized epidemics that have been turned back by prevention programs based primarily on condom promotion."

Harvard's Dr. Green, a supporter of condom distribution programs before 1993, now agrees: "It must be acknowledged that program emphasis on condom provision and promotion alone does not seem to have paid off."47

This helps explain why countries with the highest levels of condom availability--Zimbabwe, Botswana, South Africa, and Kenya--still have the world's highest HIV prevalence rates.

Empowering Women
By leading through example and teaching the values of abstinence and fidelity, religious groups helped instigate positive changes in cultural attitudes toward women. Critics have dismissed morality-based prevention programs, in part because they assume that African women lack the social status to make independent decisions about their sexual behavior.

But the messages of sexual responsibility carried by governmental and non-governmental organizations, including religious groups, have strongly supported Ugandan women. Indeed, the empowerment of women has been a deliberate government policy since 1986. A recent multi-country survey found that Ugandan women ranked first among all African nations in their ability to refuse unwanted sex or insist upon condom use.
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Je höher der Katholikenanteil in einem afrikanischen Land, desto niedriger die AIDS-Rate (Amin Abboud, Bioethiker, Australien)
In Uganda sind 43 % der Bevölkerung katholisch.

MfG
m.b.


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BeitragVerfasst: 26.09.2005, 20:04 
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Erstaunlich wie Sie sich ins Zeug legen, wahrhaftiger Vertreter einer Kirche, die seit eh und je als Patriachat über das Leben von Frauen urteilt, was?
ABC-Programme mögen ja durchaus dazu beitragen, die AIDS-Ansteckung eindämmen zu wollen, rechtfertigen aber noch lange nicht das Scheuklappendenken der RKK. Und da wir ja mittlerweile in einem Zeitalter leben in der laute Kritik an der kathol. Kirche und den Ansichten ihrer Anhänger geäußert werden darf ohne Angst haben zu müssen als Hexe auf dem Scheiterhaufen verbrannt zu werden, muss ich echt gestehen, dass mich ihre dahingebügelten Alibi-Texte nur wenig beeindrucken und mic keineswegs von ihrer Richtigkeit überzeugen.
schönen abend noch m.b.


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BeitragVerfasst: 26.09.2005, 23:02 
@Kosheen

........Erstaunlich wie Sie sich ins Zeug legen,

Warum haben Sie sich denn nicht ein wenig Mühe gegeben und ein paar kleine Internetrecherchen gemacht, um wenigstens zu versuchen, ein paar Belege für Ihre Behauptungen beizubringen?

.......wahrhaftiger Vertreter einer Kirche, die seit eh und je als Patriachat über das Leben von Frauen urteilt, was?

Ich vertrete niemanden, nur meine Meinung. Außerdem stört es mich, wenn Leute falsche Dinge behaupten.


......ABC-Programme mögen ja durchaus dazu beitragen, die AIDS-Ansteckung eindämmen zu wollen,

Sehr freundlich von Ihnen, die wissenschaftliche Auswertung etlicher Studien derart wohlwollend zu beurteilen. Und so schnell!


.....rechtfertigen aber noch lange nicht das Scheuklappendenken der RKK.

Es gibt kein Scheuklappendenken bei der RKK, ich fürchte jedoch, bei Ihnen.


.....Und da wir ja mittlerweile in einem Zeitalter leben in der laute Kritik an der kathol. Kirche und den Ansichten ihrer Anhänger geäußert werden darf ohne Angst haben zu müssen als Hexe auf dem Scheiterhaufen verbrannt zu werden,

Ich wußte doch gleich, daß Sie noch was in petto haben :-)

Der Trend geht neuerdings zum Zweitbuch (Harry Potter haben Sie ja wohl). Lesen Sie mal von dem israelischen Historiker Martin van Creveld das Buch "Das bevorzugte Geschlecht". Darin gibt es auch ein Kapitel, das sich mit der Inquisition auch bezüglich des Verhältnisses von weiblichen zu männlichen Opfern befaßt.


..... muss ich echt gestehen, dass mich ihre dahingebügelten Alibi-Texte nur wenig beeindrucken und mic keineswegs von ihrer Richtigkeit überzeugen.

Das überrascht mich nicht. Sie betreiben gegen die Aufnahme von Fakten offensichtlich eine effiziente Verhütung.

.....schönen abend noch m.b.

Ihnen auch.

MfG
m.b.


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BeitragVerfasst: 27.09.2005, 11:35 
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ABC-Programme sind keine Erfindung der RKK, zumal deren Verhütungsarbeit sich ja auch ohnehin nur auf das AB-Programm stützt, da sie absolut alle Verh.-methoden ausser der Zeitwahlmethode nach Knaus-Ogino..ablehnt. Der Erfolg dieser Programme läßt sich nur darauf zurückführen, dass die Komponente der Kondomnutzung voll und ganz zum tragen kommt( natürlich nicht nur bei Prostituierten), wenn sie nicht sogar hauptsächlich an der hohen Erfolgsquote beteiligt ist.
Da sie mir einen amerikanischen Beitrag vorgelegt haben und ich mit wissenschaftlichen Belegen ja noch arg im Rückstand stehe, schauen sie doch mal hier wie christlich engagierte amerik. Gruppen und die amerikan Regierung allg. mit dem Thema Schwangerschafts bzw.Geschl.krhts.-verhütung. umgehen und in wiefern hier Ergebnisse zu deuten sind http://berlin-institut.org/newsletter_8sep04.htmlDa sie letztens keinen Zusammenhang zwischen Beachtung bzw. Prioritätsstellung des Selbstbestimmungsrechtes der Frau und Armuts-inkl.HIV-Bekäpfung herstellen konnten, könnte evtl. diese Adresse ihren Horizont erweitern
http://hrw.org/backgrounder/wrd/032105doseDE.pdf Schön, dass sie mir zutrauen, weiteres in peto zu haben, die Liste der historischen und gegenwärtigen Mißstände im fundamentalistischen Agieren der kathol. Kirche ist einfach unerschöpflich :wink:
Harry Potters Phantasiewelt überlasse ich passender gerne ihnen
MfG


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BeitragVerfasst: 27.09.2005, 23:56 
Zitat:
ABC-Programme sind keine Erfindung der RKK, zumal deren Verhütungsarbeit sich ja auch ohnehin nur auf das AB-Programm stützt, da sie absolut alle Verh.-methoden ausser der Zeitwahlmethode nach Knaus-Ogino..ablehnt. Der Erfolg dieser Programme läßt sich nur darauf zurückführen, dass die Komponente der Kondomnutzung voll und ganz zum tragen kommt( natürlich nicht nur bei Prostituierten), wenn sie nicht sogar hauptsächlich an der hohen Erfolgsquote beteiligt ist.

Sie haben offensichtlich die von mir gebrachten Ausschnitte der Studie nicht gelesen :-(
"Despite different approaches, the reports all agree on at least one central fact: Abstinence and reduction in the number of sexual partners, not condoms, were the most important behavioral changes linked to HIV prevalence decline in Uganda."

Zitat:
Da sie mir einen amerikanischen Beitrag vorgelegt haben und ich mit wissenschaftlichen Belegen ja noch arg im Rückstand stehe, schauen sie doch mal hier wie christlich engagierte amerik. Gruppen und die amerikan Regierung allg. mit dem Thema Schwangerschafts bzw.Geschl.krhts.-verhütung. umgehen und in wiefern hier Ergebnisse zu deuten sind http://berlin-institut.org/newsletter_8sep04.html


Ein paar Fakten von:
http://www.heritage.org/research/featur ... inence.cfm

# Twenty percent of adolescents have had sexual intercourse before their 15th birthday. One in seven of these girls became pregnant.
# Every day, 8,000 teenagers in the United States become infected by a sexually transmitted disease. This year, nearly 3 million teens will become infected. Overall, roughly one-quarter of the nation's sexually active teens have been infected by a sexually transmitted disease.
# Some 67 percent of teens who have had sexual intercourse regret it and say they wish that they had waited until they were older. The figure for teen girls is 77 percent.
# When compared with teens who are not sexually active, teenage boys and girls who are sexually active are significantly less likely to be happy and more likely to feel depressed. Sexually active girls are more than three times more likely to be depressed than are girls who are not sexually active. Boys who are sexually active are more than twice as likely to be depressed as are those who are not sexually active.
# When compared with teens who are not sexually active, teenage boys and girls who are sexually active are significantly more likely to attempt suicide. Sexually active girls are nearly three times more likely to attempt suicide than are girls who are not sexually active. Sexually active teenage boys are eight times more likely to attempt suicide than are boys who are not sexually active.
# Beginning sexual activity at a young age greatly increases the probability of becoming infected with sexually transmitted diseases. Girls who begin sexual activity at age 13 are twice as likely to become infected with a sexually transmitted disease than girls who started sexual activity at 21.
#Girls who begin sexual activity at an earlier age are far more likely to have abortions. Nearly 30 percent of girls who started sexual activity at ages 13 or 14 have had an abortion. By contrast, some 12 percent of girls who began sexual activity in their early 20s have had an abortion.
#Women who begin sexual activity at an early age are far more likely to become pregnant and give birth out of wedlock. Nearly 40 percent of girls who commence sexual activity at ages 13 or 14 will give birth outside of wedlock. By contrast, 9 percent of women who begin sexual activity at ages 21 or 22 will give birth outside of marriage.
#Women who begin sexual activity at an early age are likely to be single mothers. Women who became sexually active at ages 13 or 14 are more than three times as likely to become single parents than women who commence sexual activity in their early 20s.
#Since single mothers are far more likely to be poor, early sexual activity is linked to higher levels of child and maternal poverty.
# Girls who begin voluntary sexual activity at ages 13 or 14 will have, on average, more than 13 voluntary non-marital sex partners during their lives. By contrast, women who begin sexual activity in their early 20s will have, on average, 2.7 sexual partners during their lives.
#Early sexual activity seriously undermines the ability of girls to form stable marriages as adults. When compared to women who began sexual activity in their early 20s, girls who initiated sexual activity at ages 13 or 14 were less than half as likely to be in stable marriages in their 30s. Beginning sexual activity at an older age, however, is linked to higher levels of personal happiness in adult years.
#A recent study in the April 2003 Adolescent and Family Health journal found that increased abstinence among teens was the major cause of declining birth and pregnancy rates among single teenage girls. Among unmarried teens aged 15 to 19, increased abstinence accounted for 67 percent of the decrease in the pregnancy rate. Similarly, a 51 percent drop in the birth rate for single teens aged 15 to 19 was attributed to abstinence.


#Abstinence education programs encourage a delay in sexual activity. Abstinence is widely popular, and many evaluations show that abstinence education programs can substantially reduce teen sexual activity. Despite this, there is currently relatively little government funding for abstinence education.
# A recent Zogby poll found that 85 percent of parents believe that teaching about abstinence should be emphasized as much as, or more than, teaching about contraception. Only eight percent believe that promoting contraception is more important. Regrettably, government spending priorities directly contradict parental priorities.
# Total government spending for abstinence education programs was only $144.1 million in FY 2002. By contrast, total government spending on family planning, safe sex, and contraceptive promotion was $1.73 billion in the same year. In other words, the government spent $12 on contraception services and promotion for each dollar spent on abstinence.
# A similar disparity exists in the funding of abstinence programs for teens and youth. In FY 2002, government spending on family planning, safe sex, and contraceptive promotion for teens was $653 million. By contrast, total spending for teen abstinence was only $144.1 million. Thus, the government spent nearly $4.50 on contraception services and promotion for teens for each dollar spent on abstinence.
#Despite claims to the contrary, there are 10 scientific evaluations showing that real abstinence programs can be highly effective in reducing early sexual activity. Moreover, real abstinence education is a fairly young field. Thus, the number of evaluations of abstinence programs at present is somewhat limited. In the near future, many additional evaluations that demonstrate the effectiveness of abstinence education will become available.


Zitat:
Da sie letztens keinen Zusammenhang zwischen Beachtung bzw. Prioritätsstellung des Selbstbestimmungsrechtes der Frau und Armuts-inkl.HIV-Bekäpfung herstellen konnten, könnte evtl. diese Adresse ihren Horizont erweitern
[/url]http://hrw.org/backgrounder/wrd/032105doseDE.pdf[url]


Werde ich gelegentlich mal lesen.

Zitat:
Schön, dass sie mir zutrauen, weiteres in peto zu haben, die Liste der historischen und gegenwärtigen Mißstände im fundamentalistischen Agieren der kathol. Kirche ist einfach unerschöpflich Winken


Und ich dachte tatsächlich einen Moment lang, Sie hätten die Kreuzzüge vergessen. Wie konnte ich Sie nur so unterschätzen! :-)

MfG
m.b.


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BeitragVerfasst: 28.09.2005, 09:56 
[quote="Anonymous" Werde ich gelegentlich mal lesen.
Was denn, was denn, sie werfen mir vor ihre Texte nicht sorgfältig gelesen zu haben und selber befassen sie sich mit den von mir angeratenen Texten überhaupt nicht?? Sehr bezeichnend...


Kein Wunder,dass sie mir hier amerikan. Beiträge vorlegen, hätten sie meine Berichte gelesen, wüssten sie, inwieweit die Amis mit scheinbaren ABC-Programmen umgehen.Uganda dient narülich als Vorzeigebeispiel der Katholiken, um zu zeigen dass deren Verhütungsmethoden unter "Beachtung eines Lebenstils" mehrheitlich praktikabel sind.Dabei ist es überhaupt nicht repräsentativ!
Und wer glaubt denn auch naiverweise, dass die Senkung der AIDS-Rate nur darauf zurückzufüren, dass die Menschen enthaltsam und treu leben, geschweige denn den Größenwahnsinn besitzen, zu glauben einen ganzen Kontinent mit dieser Einstellung zu heilen.Mal davon absehen dass die ABC-Proramme v.a in ihrer AB-Zusammensetzung oftmals falsch ausgelegt wird und die afrikan. Frauen gar nicht mal selten Nachteile davon haben.

[Und ich dachte tatsächlich einen Moment lang, Sie hätten die Kreuzzüge vergessen. Wie konnte ich Sie nur so unterschätzen! :-)
Macht ja nichts, ist ja nur ihre Einschätzung :)

MfG
m.b.[/quote]


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BeitragVerfasst: 30.09.2005, 13:08 
Anonymous hat geschrieben:
[quote="Anonymous" Werde ich gelegentlich mal lesen.
Was denn, was denn, sie werfen mir vor ihre Texte nicht sorgfältig gelesen zu haben und selber befassen sie sich mit den von mir angeratenen Texten überhaupt nicht?? Sehr bezeichnend...


hwr: "So lange Regierungen keine Gesetze gegen häusliche
Gewalt, Vergewaltigung in der Ehe und den sexuellen Missbrauch von
Mädchen erlassen, keine gleichen Eigentumsrechte für Frauen schaffen
und Bräuche und Traditionen dulden, mit denen Frauen unterdrückt
werden, ermöglichen sie es, dass Frauen und Mädchen weiterhin an
HIV/AIDS sterben."

Soweit hinsichtlich Eigentumsrechten, Erbrecht usw. gesetzliche Mißstände bestehen, was ganz offensichtlich der Fall ist, müssen sie abgestellt werden. Ich bin sehr für Gleichheit vor dem Gesetz. (In Malawi müßten dann Erbrechte für Männer geschaffen werden, momentan wird Landbesitz dort von Frauen nur an Töchter vererbt.)

Die RKK jedenfalls, und der wollen Sie ja in Ihren Postings Verantwortung für alles Übel in Afrika zuschieben, hat KEINE gesetzgebende Gewalt.


Gesetze sind die eine Sache, Verhaltensänderung z.B. hinsichtlich Gewalt eine andere, von heute auf morgen geht so etwas leider nicht.

In einem anderen thread ("Wir sollen Verständnis haben") hat jemand Therapie in die Diskussion eingebracht. Sollte man abtreibende Westlerinnen und afrikanische Frauenprügler therapieren, um beiden Achtung vor dem Leben beizubringen und ihnen die Einsicht zu vermitteln, daß eine Frau genauso wenig Eigentum des Mannes ist wie ein ungeborenes Kind Eigentum der Frau?

MfG
m.b.


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BeitragVerfasst: 30.09.2005, 14:50 
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Registriert: 21.09.2005, 11:14
Beiträge: 32
Die RKK jedenfalls, und der wollen Sie ja in Ihren Postings Verantwortung für alles Übel in Afrika zuschieben, hat KEINE gesetzgebende Gewalt.

Mißverständniss!Es geht um die Blockierung lebensrettender Aufklärungsprogramme.Das schon vorhandene Übel wird folglich nicht verringert, ausser in Uganda natürlich....Dafür trägt sie ganz einfach die Verantwortung, will sie ja auch.

Gesetze sind die eine Sache, Verhaltensänderung z.B. hinsichtlich Gewalt eine andere, von heute auf morgen geht so etwas leider nicht.

Da stimm ich ihrer Erkenntnis auch glatt zu! Und gerade weil gewisse Verhaltensänderungen nicht von jetzt auf gleich stattfinden, sollte man Wege und Mittel finden bzw. verbreiten, besprochene Risiken auszuschalten oderzumindest zu reduzieren.. Den Menschen sollen doch alle Möglichkeiten dieser Welt offenstehen, um z.B. ihr eigenes Leben zu schützen oder nicht?? Wäre Vorenthaltung und Abratung von verhütenden Mitteln irgendwie nicht auch eine Art Vorenthaltung der Chancen auf ein gesundes langes Leben? :shock:


In einem anderen thread ("Wir sollen Verständnis haben") hat jemand Therapie in die Diskussion eingebracht. Sollte man abtreibende Westlerinnen
Finden Abbrüche nur im Westen statt??

und afrikanische Frauenprügler therapieren, um beiden Achtung vor dem Leben beizubringen und ihnen die Einsicht zu vermitteln, daß eine Frau genauso wenig Eigentum des Mannes ist wie ein ungeborenes Kind Eigentum der Frau?

Sind nicht eher diejenigen Therapiebedürftig, die keinen Respekt und keine Achtung vor Frauen in Notsituationen haben und sich dabei noch anmaßen zu behaupten, es gäbe diese Notsituation überhaupt nicht, um letztendlich arrogant allen betroffenen Frauen noch zu unterstellen, sie hätten es sich leicht gemacht, ihre Schwangerschaft abbrechen zu lassen.
Zusätzlich muss sich ein vergewaltigtes Mädchen oder eine alleonerziehende Mutter von 5 Kindern, die nicht weiß wie sie die nä. miete zahlen kann( auch in einem Sozialstaat gibt es Armut, ist aber wahrscheinlich kein hinreichendes Argument in ihren Augen) und eine Abtreibung vornehmen lassen in ihren sogen. "EINZELFÄLLEN" als Mörderinnen bezeichnen lassen???Ich bitte Sie, das letzte womit die meisten Frauen ihre Abtreibung in die Enge getrieben rechtfertigen ist der Hinweis auf Eigentum in ihrem Bauch, und wenn doch, dann eben als Einzelfall........
MfG




MfG
m.b.[/quote]


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BeitragVerfasst: 30.09.2005, 20:25 
Kosheen hat geschrieben:
Die RKK jedenfalls, und der wollen Sie ja in Ihren Postings Verantwortung für alles Übel in Afrika zuschieben, hat KEINE gesetzgebende Gewalt.

Mißverständniss!Es geht um die Blockierung lebensrettender Aufklärungsprogramme.Das schon vorhandene Übel wird folglich nicht verringert, ausser in Uganda natürlich....Dafür trägt sie ganz einfach die Verantwortung, will sie ja auch.

Gesetze sind die eine Sache, Verhaltensänderung z.B. hinsichtlich Gewalt eine andere, von heute auf morgen geht so etwas leider nicht.

Da stimm ich ihrer Erkenntnis auch glatt zu! Und gerade weil gewisse Verhaltensänderungen nicht von jetzt auf gleich stattfinden, sollte man Wege und Mittel finden bzw. verbreiten, besprochene Risiken auszuschalten oderzumindest zu reduzieren.. Den Menschen sollen doch alle Möglichkeiten dieser Welt offenstehen, um z.B. ihr eigenes Leben zu schützen oder nicht?? Wäre Vorenthaltung und Abratung von verhütenden Mitteln irgendwie nicht auch eine Art Vorenthaltung der Chancen auf ein gesundes langes Leben? :shock:

Ich kann nur noch einmal wiederholen: Die RKK vorenthält nichts, sie verbietet nichts und es gibt keine vom Vatikan gesteuerte "Kondompolizei". Afrika ist außerdem keinesfalls durchgängig katholisch, so daß der Einflußbereich begrenzt ist (hinzu kommt, daß trotz offizieller Angehörigkeit zu einer christlichen Religion häufig weiterhin Elemente afrikanischer Naturreligionen zum Tragen kommen).
Es ist klar, daß Freiwilligkeit unabdingbare Voraussetzung ist, um ein ABC-Programm durchzuziehen, denn Treue und Verantwortung können ja nicht erzwungen werden. Die RKK macht in guter Zusammenarbeit mit Behörden vor Ort Angebote zur Eindämmung der Infektionsraten und hat in Uganda damit nachweislich Erfolg. Das scheint die Kondomlobby etwas nervös zu machen.

Zitat:
In einem anderen thread ("Wir sollen Verständnis haben") hat jemand Therapie in die Diskussion eingebracht. Sollte man abtreibende Westlerinnen
Finden Abbrüche nur im Westen statt??

und afrikanische Frauenprügler therapieren, um beiden Achtung vor dem Leben beizubringen und ihnen die Einsicht zu vermitteln, daß eine Frau genauso wenig Eigentum des Mannes ist wie ein ungeborenes Kind Eigentum der Frau?

Sind nicht eher diejenigen Therapiebedürftig, die keinen Respekt und keine Achtung vor Frauen in Notsituationen haben und sich dabei noch anmaßen zu behaupten, es gäbe diese Notsituation überhaupt nicht, um letztendlich arrogant allen betroffenen Frauen noch zu unterstellen, sie hätten es sich leicht gemacht, ihre Schwangerschaft abbrechen zu lassen.
Zusätzlich muss sich ein vergewaltigtes Mädchen oder eine alleonerziehende Mutter von 5 Kindern, die nicht weiß wie sie die nä. miete zahlen kann( auch in einem Sozialstaat gibt es Armut, ist aber wahrscheinlich kein hinreichendes Argument in ihren Augen) und eine Abtreibung vornehmen lassen in ihren sogen. "EINZELFÄLLEN" als Mörderinnen bezeichnen lassen???Ich bitte Sie, das letzte womit die meisten Frauen ihre Abtreibung in die Enge getrieben rechtfertigen ist der Hinweis auf Eigentum in ihrem Bauch, und wenn doch, dann eben als Einzelfall........
MfG

So eine Antwort hatte ich befürchtet.
Sie stellen westliche Frauen, die im Vergleich in schierem LUXUS leben, ernsthaft auf eine Stufe mit Afrikanerinnen, die objektiv sehr arm sind.
Ich bin sicher, jede Afrikanerin, die wüßte, aus welchen Grünen bei uns abgetrieben wird, würde diese Frauen zutiefst verachten.

MfG
m.b.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 30.09.2005, 22:05 
So eine Antwort hatte ich befürchtet.
Sie stellen westliche Frauen, die im Vergleich in schierem LUXUS leben, ernsthaft auf eine Stufe mit Afrikanerinnen, die objektiv sehr arm sind.
Ich bin sicher, jede Afrikanerin, die wüßte, aus welchen Grünen bei uns abgetrieben wird, würde diese Frauen zutiefst verachten.

Dann war ihre "Frage" missverständlich gestellt.Diese war nach der Therapiebedürftigkeit von abtreibenden Westlerinnen und afrikan. Frauenprüglern gestellt. Aber sie dürfen sich ihre eigenen Postings gerne selber nochmal durchlesen.
Meine Antwort bezog sich demnach auf den Zustand der abtreibenden Frauen im relativen Luxus der westlichen Welt lebendund generell auf dieFrauen, denen hier immer wieder unglaublicher Weise vorgeworfen wird, sie würden ihr Kind aus reinem Egoismus straffrei ermorden. In keinem Satz habe ich westl. mit afrikan. Frauen in ihrem Leben oder jeweiligen Motiven auf eine Stufe gestellt.

Ich vertraue auf den Verstand der afrikan. Frauen, die mit Sicherheit die verschiedenenWelten, in der sie und in der wir leben, registrieren und die damit verbundenen grundsätzlich versch. Handlungmuster plus Handlungsmotive realisieren. Dass sie diese evtl. nicht immer verstehen wird ist zu erwarten, was sie sich vermutlich denken wird, ist, dass enorme Gründe vorliegen müssen, wenn eine Frau sich für einen Abbruch entscheidet; und woher wollen sie wissen, dass sie sich genau diesen in irgendeinem Teil ihres Lebens nicht auch gewünscht hat oder sogar darin eine positive Möglichkeit für die Frauen,Mädchen, Kinder in ihrem Land sieht??
Aber die Tatsache, dass sie nach entsprechender Aufklärung Einsicht in die AIDS-Bekämpfungsbagatelle der RKK in ihrem übervölkertem, Hunger und Krankheitsgeplagtem Land bekommt, Könnte bei ihr zu Recht ein verachtungsgefühl gegenüber der Verantwortlichen... provozieren


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