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Forum rund um das Thema Abtreibung
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 Betreff des Beitrags: Trennung nach Abtreibung ?
BeitragVerfasst: 19.07.2015, 14:05 
Guten Tag liebes Beraterteam 
Ich wende mich nun an Sie, da ich leider keinen anderen Weg mehr in meiner verzwickten Lage sehe.
Fangen wir mal mit meiner Person an, ich bin am Freitag 20 Jahre alt geworden, hatte eine wunderschöne Kindheit, meine Eltern sind selbstständig ( heute leite ich seit einem Jahr eines unserer Objekte), in meiner Jugend lernte ich leider die falschen Leute kennen. Dazu auch gleich mehr: ich geriet an eine Familie die mich komplett in Ihren Bang gezogen hatte. Die Schwestern waren meine „besten Freunde“, wir waren oft auf Partys usw. Ich glaube ich wollte damit einfach ausbrechen. Diese Frau (heute 24) zwang mich dann zu kriminellen Sachen, ich wurde drogenabhängig (zwei Jahre Gras-abhängig). Ich kam mit ihrem bruder zusammen, der mich leider nicht immer gut behandelte, ließ mich fast jeden tag, manchmal auch mehrere Tage am stück alleine, ohne zu wissen wo er sich denn überhaupt rumtreiben würde. Am ende stellte sich heraus das er bereits eine neue hatte. Zum ende der beziehung kam es dadurch, dass er mir gegenüber auch handgreiflich wurde. Ich zog wieder zu meinen eltern, das war kurz vor meinem achtzehnten geburtstag. Ich habe mit meinen eltern zusammen geschafft wieder auf die beine zu kommen und auch alleine meine drogensucht zu besiegen  worauf ich heute noch sehr sehr stolz bin.
Das erstmal zur kleinen Vorgeschichte…kommen wir zur eigentlichen Geschichte. In dieser Zeit, als ich damals wieder bei meinen eltern einzug, lernte ich in meiner damaligen Ausbildungsstätte einen netten jungen mann kennen, nennen wir ihn mal Alex, am anfang wollte ich von dem natürlich nichts wissen weil ich ja erstmal mit mir selbst zurecht kommen musste. Der kontakt entstand dann letzendlich dadurch das er mich bei FB anschrieb. Von da an, nahm alles einen wunderschönen Lauf, wir trafen uns immer öfter und ich konnte ihm alles anvertrauen, ich habe mich sofort gut augehoben gefühlt. Bei meinen eltern ging er von anfang an ein und aus. Sie waren so froh mich wieder glücklich zu sehen, und an diesem Mann habe ich endlich alles gefunden was ich mir immer an einem mann gewünscht habe (aufmerksam, immer um mein wohl besorgt, liebevoll, ich hatte mit diesem mann auch den schönsten sex, den ich je mit einem mann hatte, ich konnte mich so richtig fallen lassen, ich konnte ihm alles anvertrauen und er stand immer an meiner Seite usw….ich könnte jetzt noch tausend andere sachen aufführen). Wir kamen anfang letzten Jahres dann Zusammen.
Wir waren zusammen mit meinen eltern, zweimal je zwei wochen lang im Urlaub, haben viele tolle Sachen miteinander erlebt usw. Bei seinen eltern stellte er mich erst nach einem halben Jahr beziehung vor, nachdem er den ersten Termin bei ihnen schonmal abgesagt hatte. Die eltern waren mir auch sehr sympathisch, anders als meine aber okay. Ab da an, war ich dann bei allen wichtigen treffen dabei (weihnachten, ostern usw) auch mal so, aber halt nicht so ein verhältnis wie mit meinen eltern.
Es gab manchmal natürlich auch streit zwischen uns, meistens ging der leider von mir aus, weil *Alex war ein Typ der viel rumgekommen ist auf der welt und somit auch einige freunde ausserhalb hat, das konnte ich leider nie so richtig nachempfinden, da ich seit meiner damaligen zeit keine freunde mehr habe, ich kann mich auch nur schwer neuen menschen öffnen und brauche zu meinem glück auch keine freunde in meinem leben. Das problem bestand immer darin, dass ich was dagegen hatte das er wegfahren würde, habe ihn im endeffekt immer gehen lassen. Aber sobald es wieder darum ging gab es wieder streit…

An pfingsten dann, war von seinem kleinen bruder die kommunnion, dort kam seine frisörin angelaufen, die ein familienfoto mit ihm machen wollen würde, ohne mich zu begrüßen o.Ä. ich stand erstmal total perplex da und wusste garnichts so recht damit anzufangen, was die jetzt mit Familienfoto meinen würde. *Alex ließ mich dann da stehen wie ein depp….
Ich verhielt mich den tag dann sehr ruhig, wollte ja keinem den tag vermiesen, ich sprach ihn abends erst darauf an, wie ich das zu verstehen habe und warum er mich da so doof stehen ließ, das kind seiner frisörin war sein patenkind. Ich wollte das er mit dieser frau den kontakt abbrechen würde und das mit ihr klären sollte. Das tat er auch und seit da an wurde er immer unglücklicher, jedoch haben wir dieses problem dann auch geklärt und haben uns in diesem zuge dann auch gleich zwecks seines wegfahrens zu seinen freunden geeinigt. Dort sagte er mir es sei fünf vor zwölf in unserer beziehung, wir gaben uns beide große mühe und akzeptierten den anderen so wie er nunmal ist. Alles war wieder schön. Er fuhr zwei tage lang zu seinen freunden, ich war alleine zuhause ohne aufstand zu machen.
Ich bekam bereits zuvor meine tage nicht und machte dann (warum auch immer, weil es mir irgendwie spanisch vorkam dass meine brüste so verdammt wehtaten ) einen schwangerschaftstest, welcher dann auch direkt positiv anzeigte. Ich schrieb ihm eine nachricht darüber, da er ja nicht zuhause war, sondern bei seinen freunden. Ich redete an dem tag viel mit meinen eltern, was mir wirklich gut tat. Sie meinten ich solle das baby behalten und wir kriegen das schon durch, sie meinten sogar das *alex sich freuen würde ( er ist bereits 28 - neun jahre älter wie ich)
Am nächsten tag suchte ich sofort meine frauenärztin auf, um sicher zu gehen dass der test nicht lügt, diese bestätigte mir dass ich bereits in der achten woche schwanger sei. Abends kam *alex dann nachhause und ich erklärte ihm wie nun alles so ist…. (am rande ungewollt schwanger, Medikamente im krankenhaus – normale ibuprofen – beeinträchtigten die wirkung meiner pille, worauf ich leider nicht hingewiesen wurde, dass dies der fall sein könnte, sonst hätten wir natürlich gleich anders verhütet, weil ein kind passt für uns beide momentan so garnicht in die welt)
Die erste reaktion von ihm war, dass wenn ich das baby nicht bekommen würde, würde er mir einen hund kaufen….daraufhin zog ich mich erstmal zurück. Für diese aussage entschuldigte er sich später, da es einfach dumm und unüberlegt gewesen sei.
Er suchte am nächsten morgen das gespräch mit meinen eltern und bat um deren hile und meine mama solle mir doch einreden, das baby nicht zu behalten, „da ich ja immer auf das höre was meine mama sagt“ ( was so auch nicht richtig ist, ich frage meine mama zwar oft nach ihrer meinung, aber ob ich dass dann auch genauso umsetze ist etwas anderes. Ab da an wurde eigentlich alles immer schlimmer, ich zog erstmal für ein paar tage zu meinen eltern um mit mir selbst klarzukommen, suchte aber zwei tage später das gespräch mit ihm. Ich sagte ihm dass ich sehr große angst vor diesem eingriff habe (Hatte bereits einen abbruch, vor drei jahren, da war ich gerade mal 16 und steckte mitten in der ausbildung – mit narkosen hab ich auch nicht so recht gute erfahrungen, es gab da schonmal komplikationen bei mir und außerdem hatte ich riesige angst davor, nie wieder kinder kriegen zu können ) ich versteifte mich irgendwie darauf das kind behalten zu wollen, aber so richtig wollte ich beides nicht, weder das baby noch die abtreibung. Aber ich sagte zu ihm, wahrscheinlich aus Verzweiflung, zu ihm das ich das baby behalten möchte, vielleicht deswegen die nachstehend heftige reaktion 
Ich habe versucht ruhig und sachlich mit ihm zu reden, woraufhin ich nur angeschrieen wurde, dass wenn ich das baby behalten würde sei sofort schluss mit uns und er würde mich nie wieder sehen wollen, außer zum anträge ausfüllen, zwecks der unterhaltszahlung. Ich fuhr wieder nachhause und weinte bitterlich, weil ich garnicht fassen konnte das er in so einer situation so mit mir umging. Abends traf er sich dann nochmal, auf meinen wunsch mit meiner mama um ihr nochmal das gleiche zu sagen. Wir alle hatten mit so einer reaktion nicht gerechnet…
Ich suchte das gespräch mit seiner mama (*alex uneheliches kind, stiefvater hat ebenfalls ein uneheliches kind und zusammen haben sie noch zwei kinder), um zu wissen, warum er so heftig reagiert. Diese schrieb mir dann nur eine nachricht mit den worten „dass sie seit pfingsten sowieso schon hofft, dass die beziehung zwischen mir und alex* endlich vorbei ist.“ Das war in dieser situation echt nicht nötig, auch von dessen seite nochmal so ein messer in den rücken gestochen zu kriegen.

Ich blieb weiterhin erstmal bei meinen eltern, ganze zwei wochen lang, *alex kam mich nur regelmäßig auf der arbeit besuchen und beteuerte immer wieder dass wenn ich mich gegen das baby entscheide alles wieder gut wird mit uns beiden und wir von vorne anfangen würden. Ich entschied mich dafür, dass baby nicht zu behalten und bestellte ihn dann zum krankenhaus (dort ist diese konfliktberatung, die man durchführen muss) um ihm dort zu eröffnen, dass es das baby nicht geben würde. Er begleitete mich zu allen Behörden, die man nunmal so abklappern muss um eine abtreibung durchführen zu lassen. Er frug mich ob er im krankenhaus dabei sein sollte, dies verneinte ich da ich davon ausging, das er sowieso kommen würde, so wie sonst auch immer.
Drei tagespäter fand dann auch direkt der eingriff statt, alles lief gut. Nur erkundigte sich alex garnicht nach mir und war auch nicht im krankenhaus, wie ich es eigentlich angenommen hatte.
Meine eltern holten mich aus dem krankenhaus ab und kümmerten sich zwei tage lang wirklich liebevoll um mich. Ich fragte alex dann was los sei, warum er nicht bei mir ist und mir beisteht, ich machte ihm vorwürfe dass er sich nicht um mich kümmern würde usw. bis zum schluss.
Abends am tag nach dem eingriff raffte ich mich dann auf und fuhr zu ihm, um zuklären was jetzt nun geht und wie es weiter verläuft mit uns. Er sagte mir, dass er keine beziehung mehr mit mir haben möchte, auch wenn wir die schwangerschaft außen vor lassen würden, ich engte ihn einfach zu stark ein und er war noch nie so zu einer frau wie zu mir, so eiskalt. Ich konnte das garnicht glauben und verstehe es auch bis heute nicht, ich versuchte wieder die nähe zu ihm zu suchen und zog erstmal wieder bei ihm ein, ich versuchte ihn irgendwie anders zu stimmen und habe auch einige schöne dinge für ihn getan, z.b. essen gekocht, einen langen brief geschrieben mit all meinen gedanken und gefühlen drin, anders wusste ich sie nicht mehr auszudrücken. Wir führten viele lange gespräche, mit viel tränen, nun verließ er mich wegen sachen die vor der „schwangerschaft“ gewesen sind, welche aber längst geklärt waren. Er fuhr zwei tage zu seinem cousin und ich wartete zuhause auf ihn, weil es für mich noch nicht zu ende ist. Am Montag (letzte woche) kam er dann zurück und ging eigentlich ganz normal mit mir um, ich fragte ihn nochmal ob er sich denn wirklich sicher sei, dass er das was wir hatten jetzt einfach so wegwerfen möchte und bat ihn um eine erklärung, warum er jetzt, nach der abtreibung, mit mir schluss macht wegen sachen die schon längst aus der welt geschafft waren. Er konnte es mir nicht so recht erklären, meinte aber das die zwei tage bei seinem cousin ihn jetzt noch mehr dazu bestärkt haben und er schon mit mir abgeschlossen hat und sein herz ihm sagt dass das mit uns nicht sein soll.
Ich rief meinen papa an, dass er mich doch bitte mit all meinen sachen abholen solle, das war wie eine kurschluss reaktion von mir, seit da an habe ich mich nicht mehr gemeldet. Zu meinem geburtstag bekam ich nur eine sperrliche sms von ihm mit den worten, dass ich jetzt viel kraft, innere ruhe und so weiter brauche und er hofft das ich jetzt nicht allzu doll den kopf hängen lassen würde. Ich antwortete nicht.
Für mich ist diese beziehung nach wie vor nicht zu ende und es ist mir noch nicht wirklich real, dass das jetzt das ende sein soll, mich in so einer schweren zeit alleine zu lassen.
Was kann ich tun, um diese beziehung nochmal zu retten ? ich und meine eltern würden ihm seine heftige reaktion bezüglich des babys verzeihen, auch wenn es sich vielleicht doof anhört. Soll ich vielleicht mal das gespräch mit seiner mama suchen ? soll ich mich bei ihm melden ? ich möchte diese beziehung zurück, endlich wieder glücklich sein und alles anders machen. Ich möchte diesen mann, mein leben lang an meiner seite haben. Ich hatte / hab bei ihm alles was ich mir je gewünscht habe und ich bin so endlos unglücklich über die jetzige situation und würde gerne verstehen, warum er mich jetzt im regen stehen lässt.
Ich freue mich über eine hilfreiche vielleicht auch relativ zügige Antwort von Ihnen,
vielen dank.


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 Betreff des Beitrags: Re: Trennung nach Abtreibung ?
BeitragVerfasst: 19.07.2015, 14:35 
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Mit dem Versprechen nach einer Tötung des Kindes könne die Beziehung weitergehen wollte er vielleicht vor allem bewirken, daß du dies tust? Ohne, daß er es einhalten wollte? So eine Bedingung zu stellen zeigt ja schon, daß da jemand mit der Beziehung nicht sehr glücklich ist. Andererseits scheinst du auch ein etwas schwierigerer Mensch zu sein, wenn du klammerst und von ihm dies und jenes aufzugeben forderst.


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 Betreff des Beitrags: Re: Trennung nach Abtreibung ?
BeitragVerfasst: 19.07.2015, 15:28 
Das habe ich auch nie bestritten. Nur bin ich bereit mich zu bessern, was auch schon vor dieser Abtreibung klar war. Jeder hat doch eine zweite Chance verdient....
Ich bin echt ratlos und total verzweifelt :(


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 Betreff des Beitrags: Re: Trennung nach Abtreibung ?
BeitragVerfasst: 19.07.2015, 15:55 
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Registriert: 10.01.2014, 18:14
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Gast hat geschrieben:
Das habe ich auch nie bestritten.

Ja, du hast es beschrieben, was Erkenntnis voraussetzt.
Zitat:
Nur bin ich bereit mich zu bessern, was auch schon vor dieser Abtreibung klar war. Jeder hat doch eine zweite Chance verdient....
Ich bin echt ratlos und total verzweifelt :(

Nach dem, was ich durch deine Beschreibung weiß fällt es mir auch schwer da genauer etwas zu raten. Wer weiß, was er an dir mochte? Und wie kostbar das für ihn war?


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 Betreff des Beitrags: Re: Trennung nach Abtreibung ?
BeitragVerfasst: 19.07.2015, 17:09 
Er hat mir bis zum Schluss gesagt dass ich eine tolle Frau bin...


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 Betreff des Beitrags: Re: Trennung nach Abtreibung ?
BeitragVerfasst: 19.07.2015, 20:40 
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Registriert: 16.05.2011, 19:34
Beiträge: 515
hallo jakki
vielleicht sollte dir hier noch gesagt werden,dass hier ein 'berater-team' nicht existiert-es sind lediglich i.d.r.ungeschulte internet-user.
zudem ist es hier ein forum,bei welchem es explizit um das thema abtreibung geht- bei dir lese ich eher das thema,dass du ihn nicht loslassen kannst-respektiere seinen wunsch...seine eltern würde ich persönlich nicht kontaktieren-er ist ein 28 jähriger mann,erwachsen,ich denke,er ist alleine fähig,entscheidungen zu treffen.
er kann dich eine tolle frau finden,das bedeutet aber nicht,dass er sich deswegen noch eine beziehung mit dir vorstellen kann.vielleicht ist einfach schon zuviel passiert.
wenn du jetzt seine eltern kontaktierst,ihm hinterherrennst,dann bestätigst du ihn lediglich in seinem grund...
ich wünsch dir ganz viel boden
m.


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 Betreff des Beitrags: Re: Trennung nach Abtreibung ?
BeitragVerfasst: 20.07.2015, 09:30 
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Registriert: 12.06.2009, 11:29
Beiträge: 1271
Hallo Jakki,

einiges an Deiner Geschichte läßt mich stark zweifeln. Ibuprofen hat keine Nebenwirkunge mit hormonellen Verhütungsmitteln, da das Schmerzmittel auf andere Enzyme wirkt. Daher kann Deine zweite Schwangerschaft nicht von der Einnahme des Ibuprofens stammen. Außerdem hättest Du, nachdem Du schnell einen neuen Partner hattest, mit dem Kondom besser verhüten sollen. Das verhindert auch Krankheiten.
Bei einer Abtreibung muß man nicht zu den Behörden, man hat nur drei Gänge - Beratung, Krankenkasse, Arzt. Daher ist mir schleierhaft, bei welchen Behörden Du wegen der Abtreibung gewesen bist.
Uneheliche Kinder sind seit Jahrzehnten kein Thema in der Gesellschaft mehr, sie werden nicht mehr geächtet.
Freunde im Leben braucht man sehr wohl, in Deinem Fall hattest Du Dir die schlechten ausgesucht - Kriminalität und Drogen sowie eine Teenagerschwangerschaft mit Abtreibung.
Ich kann Dir nur raten Ordnung in Dein Leben zu bringen. D. h. eine Therapie zu machen, damit Du Deine letzte Abtreibung überwindest. Dein Selbstbewußtsein sollte dringend gestärkt werden, denn zu sehr machst Du Deine Entscheidungen von anderen abhängig - Eltern, Freund, Eltern des Freundes. Wenn Du etwas willst, mußt auch für Dich einstehen können. Auch solltest Du die Wahl der Partner und Freunde gründlich überlegen. Das erste Jahr, wenn man verliebt ist, ist relativ frei von Streitereien. Sie fangen mit dem Verlust der rosaroten Brille an.

LG
Carmen


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 Betreff des Beitrags: Re: Trennung nach Abtreibung ?
BeitragVerfasst: 20.07.2015, 12:47 
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Registriert: 10.01.2014, 18:14
Beiträge: 682
Carmen hat geschrieben:
Dein Selbstbewußtsein sollte dringend gestärkt werden, denn zu sehr machst Du Deine Entscheidungen von anderen abhängig - Eltern, Freund, Eltern des Freundes. Wenn Du etwas willst, mußt auch für Dich einstehen können.

Ob das der richtige Rat ist, wenn es Tendenzen Richtung Eifersucht gibt?


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 Betreff des Beitrags: Re: Trennung nach Abtreibung ?
BeitragVerfasst: 20.07.2015, 16:29 
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Beiträge: 515
Autist hat geschrieben:
Carmen hat geschrieben:
Dein Selbstbewußtsein sollte dringend gestärkt werden, denn zu sehr machst Du Deine Entscheidungen von anderen abhängig - Eltern, Freund, Eltern des Freundes. Wenn Du etwas willst, mußt auch für Dich einstehen können.

Ob das der richtige Rat ist, wenn es Tendenzen Richtung Eifersucht gibt?

selbstvertrauen stärken?denk schon?...sich unabhängig machen?denk auch?
warum wird man eifersüchtig,weil man angst hat. angst nicht zu genügen,angst alleine sein zu müssen...?


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 Betreff des Beitrags: Re: Trennung nach Abtreibung ?
BeitragVerfasst: 20.07.2015, 17:51 
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Registriert: 10.01.2014, 18:14
Beiträge: 682
mena hat geschrieben:
selbstvertrauen stärken?denk schon?...sich unabhängig machen?denk auch?

Daß das den Punkt trifft bezweifle ich, außerdem kann es jeder so verstehen wie er möchte.
Zitat:
warum wird man eifersüchtig,weil man angst hat. angst nicht zu genügen,angst alleine sein zu müssen...?

In diesem Fall meinte sie, sie selbst brauche nicht viele Freunde. Sie wollte, daß er bei ihr ist und drängte ihn dazu Kontakte abzubrechen. Wenn sie darin ihr Selbstbewußtsein stärkt, dann verschärft das wohl eher das Problem.


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 Betreff des Beitrags: Re: Trennung nach Abtreibung ?
BeitragVerfasst: 20.07.2015, 18:21 
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Beiträge: 515
sich selbst bewusst sein kann auch bedeuten,dass man sich der ursache seines verhaltens bewusst wird und andere möglichkeiten,einen anderen umgang finden kann?
selbstbewusst sein wird oft mit selbstvertrauen gleichgesetzt-seh ich allein von den worten her anders.
ja sie will keine freunde,erwartet aber das partner ihr den benötigten sozialkontakt gibt und verbietet ihm andere kontakte... heisst,sie braucht keine freunde solange partner da ist...wenn partner weg:allein...
wenn man das als beispiel nimmt in punkto selbstbewusstsein könnte es bedeuten 'aha...ich mache mich abhängig von meinem partner,es schadet ihm und auf dauer auch mir weil es unsere beziehung gefährdet,also guck ich anderweitig wegen hobby etc.,damitner das nicht tragen muss und damit es auch mir leichter fällt ihn gehen zu lassen anstatt zuhaus zu sitzen und mich zu sorgen,was er gerade tut...' so in etwa..aber da kann man ja nur spekulieren...aber was auch mir aufgefallen ist,ist das alles im aussen ist...die drogen im aussen,der böse ex,die schwiegereltern,die frisöse usw. im aussen,das innen in der opferrolle. ich denk sich dessen bewusst zu werden. selbstverantwortung(haha bekanntlich eines der forumsinternen lieblingsworte ;-) ) zu übernehmen...ich denke,wenn ich den eingangstext lese,dass das ein grosser punkt ist...
ich bin den anderen nicht ausgeliefert...wenn ich entscheide drogen zu nehmen,ist es mein entscheid das kann ich nicht anderen zuschreiben...usw.ICH entscheide... wenn ich entscheide meinem freund zu sagen,dass er im kh nicht dabei sein muss und es so sage,brauch ich nicht eingeschnappt zu sein wenn er mich wörtlich nimmt...wenn ich was will muss ich es sagen wie es ist und nicht nonverbal erwartungen haben und dann eingschnappt sein (klassisches mann-frau-ding...ich fass mir immer wieder an kopf...)wenn mann nicht tut was ich unausgesprochenerweise will...
so ist es bei ziemlich vielen dingen...
daher denke ich,ist der erste entscheidende schritt,sein leben selber in die hand zu nehmen und sich seiner verantwortung für das eigene leben bewusst zu werden...oeh ja oder so...aber das schiesst glaub alles am thema vorbei...ich hoffe sie hat einen ort gefunden,an dem sie besser aufgehoben ist.
sommergruss


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 Betreff des Beitrags: Re: Trennung nach Abtreibung ?
BeitragVerfasst: 21.07.2015, 10:16 
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mena hat geschrieben:
sich selbst bewusst sein kann auch bedeuten,dass

Wie schon erwähnt: Man kann dieses und jenes darunter verstehen, meist wird wohl "Durchsetzungsfähigkeit" übersetzt.
Zitat:
aber was auch mir aufgefallen ist,ist das alles im aussen ist...die drogen im aussen,der böse ex,die schwiegereltern,die frisöse usw. im aussen,das innen in der opferrolle.

Das dürfte auch keine Seltenheit sein
Zitat:
ich denk sich dessen bewusst zu werden. selbstverantwortung(haha bekanntlich eines der forumsinternen lieblingsworte ;-) ) zu übernehmen...ich denke,wenn ich den eingangstext lese,dass das ein grosser punkt ist...

Auf den Rat zu mehr Selbstverantwortung können wir uns in diesem Fall einigen.
Zitat:
ich bin den anderen nicht ausgeliefert...wenn ich entscheide drogen zu nehmen,ist es mein entscheid das kann ich nicht anderen zuschreiben...usw.ICH entscheide...

Richtig.
Zitat:
wenn ich was will muss ich es sagen wie es ist und nicht nonverbal erwartungen haben und dann eingschnappt sein

Auch da werde ich dir nicht widersprechen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Trennung nach Abtreibung ?
BeitragVerfasst: 21.07.2015, 13:56 
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schön haben wir darüber gesprochen ;-)
aber es ist faszinierend...diese mechanismen...ich fühle mich schuldig.. schuldig weil ich,was weiss ich,mit drogen angefangen hab,nicht verhütet hab usw.diese schuld versuche ich los zu werden,verleugne sie indem ich sie in mein gegenüber proijziere und ihn dafür angreife..dafür wird sich ein teil von mir aber erst recht schuldig fühlen,weil ich mit eigentlich bewusst bin,dass der angriff nicht gerechtfertigt ist und schwupps gehts von vorne los...
und sobald ich meine schuld bei mir sehe,jedoch zusätzlich abgebe oder nur unbewusst sehe, abgebe und dafür angreife rutsche ich in die situation,dass ich erwarte,dass meine schuld bestrafung verlangt und gehe in die verteidigung.egal ob ich angegriffen werde oder nicht...und weil ich mir meine schuld nicht eingestehen will,empfinde ich den angriff als ungerechtfertigt...und wenn ich angreife dann rechne ich mit gegenangriff und rüste auf uswusf...dudeldidum...fiese sache :wink:
hitzehirnmatschgruss


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 Betreff des Beitrags: Re: Trennung nach Abtreibung ?
BeitragVerfasst: 21.07.2015, 13:57 
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Registriert: 16.05.2011, 19:34
Beiträge: 515
mena hat geschrieben:
schön haben wir darüber gesprochen ;-)
aber es ist faszinierend...diese mechanismen...ich fühle mich schuldig.. schuldig weil ich,was weiss ich,mit drogen angefangen hab,nicht verhütet hab usw.diese schuld versuche ich los zu werden,verleugne sie indem ich sie in mein gegenüber proijziere und ihn dafür angreife..dafür wird sich ein teil von mir aber erst recht schuldig fühlen,weil ich mit eigentlich bewusst bin,dass der angriff nicht gerechtfertigt ist und schwupps gehts von vorne los...
und sobald ich meine schuld bei mir sehe,jedoch zusätzlich abgebe oder nur unbewusst sehe, abgebe und dafür angreife rutsche ich in die situation,dass ich erwarte,dass meine schuld bestrafung verlangt und gehe in die verteidigung.egal ob ich angegriffen werde oder nicht...und weil ich mir meine schuld nicht eingestehen will,empfinde ich den angriff als ungerechtfertigt...und wenn ich angreife dann rechne ich mit gegenangriff und rüste auf uswusf...dudeldidum...fiese sache :wink:
hitzehirnmatschgruss

und nein...ich nehme keine drogen :lol:


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 Betreff des Beitrags: Re: Trennung nach Abtreibung ?
BeitragVerfasst: 21.07.2015, 16:31 
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Beiträge: 682
mena hat geschrieben:
aber es ist faszinierend...diese mechanismen...ich fühle mich schuldig.. schuldig weil ich,was weiss ich,mit drogen angefangen hab,nicht verhütet hab usw.diese schuld versuche ich los zu werden,verleugne sie indem ich sie in mein gegenüber proijziere und ihn dafür angreife..dafür wird sich ein teil von mir aber erst recht schuldig fühlen,weil ich mit eigentlich bewusst bin,dass der angriff nicht gerechtfertigt ist und schwupps gehts von vorne los...

Nicht zu vergessen die Projektionen auf ungeborene Menschen als vermeintliches Problem, obwohl jeder Mensch für sein Leben verantwortlich ist und auch die Weichenstellungen vornehmen kann in so einer Situation, die niemandem schaden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Trennung nach Abtreibung ?
BeitragVerfasst: 21.07.2015, 18:42 
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die niemandem schadet...?denk das geht nicht immer.wünschenswert wär es natürlich.


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 Betreff des Beitrags: Re: Trennung nach Abtreibung ?
BeitragVerfasst: 21.07.2015, 19:25 
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Beiträge: 682
Die Frage wäre wohl, ob es jemandem schadet, wenn Lebenspläne angepasst würden. Oft geht es ja nur darum, um Unflexibilität die das Kind ausbaden muß. Aus meiner Sicht schadet eher die Unflexibilität und Einengung auf bestimmte Ziele, die meistens eher unreif sind.


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 Betreff des Beitrags: Re: Trennung nach Abtreibung ?
BeitragVerfasst: 21.07.2015, 19:35 
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Registriert: 16.05.2011, 19:34
Beiträge: 515
Autist hat geschrieben:
Die Frage wäre wohl, ob es jemandem schadet, wenn Lebenspläne angepasst würden. Oft geht es ja nur darum, um Unflexibilität die das Kind ausbaden muß. Aus meiner Sicht schadet eher die Unflexibilität und Einengung auf bestimmte Ziele, die meistens eher unreif sind.

ja da seh ich auch so.
wie du selber sagst 'oft'und oft ist nicht immer.


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