Hallo, ich habe Deinen Beitrag gelesen, und ich weiß, wie Du Dich jetzt fühlst. Ich kann Dir nun nicht vorschreiben, was Du machen sollst. Ich kann Dir nur sagen, dass ich noch jünger war als Du, als ich mich dazu habe drängeln lassen. Alle haben mir genau diese Argumente entgegengebracht, die Du hier schreibst. Nichts zu bieten, keine Ausbildung und, und und. Ich habe mich damals bereden lassen und habe die Schwangerschaft abbrechen lassen. Ich bin heute 39 Jahre alt, verheiratet und habe eine Tochter (8Jahre alt). Mein Kind von damals konnte ich nie vergessen. Ich hatte danach schwere Depressionen und würde ich die Zeit zurückdrehen können, so würde ich dieses Kind bekommen. Wenn man merkt, dass man schwanger ist, hat man immer erst mal Ängste und kann sich alles nicht recht vorstellen. Aber es würde gehen. Mit Sicherheit. In meiner "2.Schwangerschaft hatte ich dann immer Angst, ich könnte noch bestraft werden, indem ich nun dieses Kind verliere. Warum ich diese Angst in der Form hatte, weiß ich nicht. Mach, was Du für richtig hälst. Es ist Deine Entscheidung, aber es ist auch Deine Seele! Manche gehen dort hin wie zum Zahnarzt. Ich kam nie darüber hinweg. bis heute nicht!! Ich wünsche Dir alles Gute!!!!!!
gast hat geschrieben:
ch bin 21 Jahre alt und absolviere zur zeit eine Ausbildung zur Zahnmedizinischen Fachangestellte ( komme jz zum 1.8. 10 erst ins 2te Lehrjahr) . Seit mehreren Jahren nimm ich nun die Pille regelmäßig und gewissenhaft ein.D och vor einigen Wochen hatte ich desöffteren Durchfall ... Als dann plötzlich meine Tage weg blieben suchte ich sofort meine Frauenärztin auf, mit dem Ergebniss das ich in der 5 ten Schwangerschaftswoche bin.
Das war der größste Schock meines Lebens .
Ein Tag später suchte ich eine Beratungsstelle auf und habe mir alle möglichkeiten nennen lassen wo und wie viel Hilfe ich vom Staat bekommen würde, wenn ich das Kind austragen würde... Nach ein Langen gespräch und einer schlaflosen nacht kamm ich zum Entschluss das ich ein Abbruch durchführen lasse....
Ich bin eigentlich so gehen Abbrüche aber ich weiss nicht wenn ich daran denke das ich nicht mal meine Lehre fertig habe und diese dann entweder Unterbrechen müsste oder weiterführen müsste und dann 12 h täglich auf der Arbeit wäre und mein Kind quasi von einer Tagesmutter aufgezogen werden würde als von mir.
Und das mein Patner ebenfalls erst in 2ten Lehrjahr kommt und wir also den Kind nix Bitten können .
Wie schwierig es ist plötzlich von einen Tag auf den anderen Erwachsen zu werden und eine große Verantwortung zu haben für ein anderen Menschen, wenn man selber sozusagen noch ein Kind ist.
Außerdem würden wir so gut wie keiner leihe Hilfe von Staat als Azubis bekommen das mir klar wurde das ich mein Kind absolut nix biehten könnte .... Ich denke einfach man muss wenigstens seine Ausbildung haben und eine Wohnung und finanzielle Mittel um ein Kind zu versorgen / großzuziehen.
Ich hoffe ihr versteht meine Entscheidung ,die fällt mir auch nicht leicht in gegenteil ich mache mir jeden Tag gedanken ob ich eswirklich durchziehen soll...
Nächste Woche soll der Eingriff statt finden und ich habe so große angst das ich den Eingriff bereuen werde.